Kontaktstellen für psychisch Kranke: Kreis erneuert Vereinbarung mit Trägern

Landrat Michael Makiolla (vorne rechts) und Ralf Plogmann unterschrieben die Vereinbarung ebenso wie Rainer Klein (l.), Angelika Schindler (r.) und Sabina Cosentino (2.v.r.). Mit dabei waren auch Sozialdezernent Torsten Göpfert und Ausschussvorsitzende Angelika Chur. (Foto: Max Rolke - Kreis Unna)

Lan­drat Michael Maki­ol­la (vorne rechts) und Ralf Plog­mann unter­schrieben die Vere­in­barung eben­so wie Rain­er Klein (l.), Ange­li­ka Schindler (r.) und Sabi­na Cosenti­no (2.v.r.). Mit dabei waren auch Sozialdez­er­nent Torsten Göpfert und Auss­chussvor­sitzende Ange­li­ka Chur. (Foto: Max Rolke — Kreis Unna)

Unkom­plizierte Hil­fe für Men­schen mit psy­chis­chen Beein­träch­ti­gun­gen gibt es in den Kon­takt- und Beratungsstellen im Kreis Unna. Seit 1998 wer­den vier Anlauf­punk­te vom Kreis finanziell unter­stützt – und das bliebt auch so.

Lan­drat Michael Maki­ol­la, Ralf Plog­mann (Car­i­tas-Ver­band Kreis Unna), Rain­er Klein (Diakonie Lünen), Sabi­na Cosenti­no (PSAG Bergka­men e.V.) und Ange­li­ka Schindler (SHG Schw­erte) unter­schrieben die entsprechende Vere­in­barung. Sie hat eine Min­dest­laufzeit bis Ende 2022 und regelt neben der Auf­gaben­stel­lung auch die finanzielle Unter­stützung.

Die Kon­takt- und Beratungsstellen agieren in vier Bere­ichen. Zum Bere­ich Süd 1 (Stan­dort Unna) gehören Unna und Frön­den­berg, zum Bere­ich Süd 2 (Stan­dort Schw­erte) Schw­erte und Holzwickede. Hier ist die Selb­sthil­fege­mein­schaft Schw­erte als Part­ner im Boot. Für den Ver­sorgungs­bere­ich Mitte (Stan­dort Bergka­men) mit Bergka­men, Kamen und Bönen ist die Psy­chosoziale Arbeits­ge­mein­schaft Bergka­men, Kamen und Bönen als Part­ner dabei. Den Ver­sorgungs­bere­ich Nord (Stan­dort Lünen) mit Lünen, Selm und Werne betreut das Diakonis­che Werk Dort­mund und Lünen.

Kreis rechnet mit 480 000 Euro im nächsten Jahr

Die Kon­tak­t­stellen leis­ten einen wichti­gen Beitrag, damit Men­schen mit psy­chis­chen Erkrankun­gen nicht vere­in­samen, son­dern aktiv am Leben in der Gemein­schaft teil­haben.”

Michael Maki­ol­la, Lan­drat

Die Kon­tak­t­stellen leis­ten einen wichti­gen Beitrag, damit Men­schen mit psy­chis­chen Erkrankun­gen nicht vere­in­samen, son­dern aktiv am Leben in der Gemein­schaft teil­haben”, betont Lan­drat Maki­ol­la. Das sieht auch die Kreis­poli­tik so, die in der Kreistagssitzung im Okto­ber den Weg für die Vere­in­barung frei machte.

Die Arbeit der Kon­tak­t­stellen ist viel­seit­ig. Hier wer­den Betrof­fene und Ange­hörige frühzeit­ig und nieder­schwellig erre­icht, die Mitar­beit­er leis­ten Hil­fe zur Selb­sthil­fe. Auch für Men­schen, die aus ein­er sta­tionären Ein­rich­tung ent­lassen wur­den, sind die Beratungsstellen wichtig, weil sie dort beim Weg zurück in die ver­traute Leben­sumge­bung unter­stützt wer­den.

Der Kreis hon­ori­ert diese Arbeit durch eine jährliche Unter­stützung. Für 2018 sind rund 490.000 Euro einge­plant. (PK | PKU)

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Dipl.-Journalist

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