Kommunen sollen entlastet werden: Treffen mit Kreisdirektor in Berlin

Vin links: Michael Thews, MdB, Ursula Hilgert, Abteilungsleiterin bei der Stadt Lünen, Dr. Thomas Wilk, Kreisdirektor Kreis Unna, Oliver Kaczmarek, MdB

Tref­fen in Ber­lin, v.li.: Micha­el Thews, MdB, Ursu­la Hil­gert, Abtei­lungs­lei­te­rin bei der Stadt Lünen, Dr. Tho­mas Wilk, Kreis­di­rek­tor Kreis Unna, Oli­ver Kacz­ma­rek, MdB

Im Ple­num des Deut­schen Bun­des­ta­ges wird heu­te (24.9.) ein Antrag der Frak­tio­nen SPD und CDU/CSU zur lang­fri­sti­gen Ent­la­stung der Kom­mu­nen bera­ten. „Mit dem Antrag will die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on die im Koali­ti­ons­ver­trag beschlos­se­nen Maß­nah­men zur Ent­la­stung der Kom­mu­nen umzu­set­zen und der wach­sen­den Sche­re zwi­schen armen und rei­chen Kom­mu­nen ent­ge­gen­wir­ken“, so der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Oli­ver Kacz­ma­rek. „Die zuge­sag­te dau­er­haf­te und strufastktu­rel­le Betei­li­gung des Bun­des an den Kosten für die Auf­nah­me und Ver­sor­gung der Flücht­lin­ge soll zügig umge­setzt wer­den.“

Wäh­rend der Debat­te im Deut­schen Bun­des­tag waren Mit­glie­der des Akti­ons­bünd­nis­ses „Raus aus den Schul­den — für die Wür­de unse­rer Städ­te“ auf der Besu­cher­tri­bü­ne ver­tre­ten und hat­ten Gele­gen­heit zu Gesprä­chen mit ver­schie­de­nen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten. Mit­glie­der des Bünd­nis­ses sind die Städ­te und Krei­se des Ruhr­ge­bie­tes und des Ber­gi­schen Lan­des. Die hei­mi­schen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Oli­ver Kacz­ma­rek und Micha­el Thews hat­ten Gele­gen­heit den Kreis­di­rek­tor des Krei­ses Unna, Dr. Tho­mas Wilk, in Ber­lin zu tref­fen. „Das Akti­ons­bünd­nis ist ein wich­ti­ger Gesprächs­part­ner wenn es um die Belan­ge der Kom­mu­nen geht. Im Beson­de­ren brin­gen wir natür­lich die Inter­es­sen unse­rer Wahl­krei­se in die par­la­men­ta­ri­schen Bera­tun­gen mit ein“, so Micha­el Thews.

Der Antrag bestä­tigt, dass bei der Neu­ord­nung der Bund-Län­der-Finanz­be­zie­hun­gen sicher­ge­stellt wer­den muss, dass jede Ebe­ne die Mit­tel bekommt, die sie zur Bewäl­ti­gung ihrer Auf­ga­ben braucht. Auf Län­der­sei­te gehört hier­zu auch die Stär­kung der kom­mu­na­len Inve­sti­ti­ons­kraft. Außer­dem darf kei­ne Eini­gung zwi­schen Bund und Län­dern zula­sten der Kom­mu­nen erfol­gen“, so die Abge­ord­ne­ten wei­ter. „Dar­über hin­aus soll der Ent­wurf des Bun­des­teil­ha­be­ge­setz­tes zur Reform der Ein­glie­de­rungs­hil­fe spä­te­stens im Jahr 2016 in die par­la­men­ta­ri­schen Bera­tun­gen ein­ge­bracht wer­den. Und die im Koali­ti­ons­ver­trag zuge­sag­te Ent­la­stung der Kom­mu­nen um 5 Mrd. Euro jähr­lich, ist ab 2018 so umzu­set­zen, dass die Ent­la­stung bun­des­weit wirk­lich bei den Kom­mu­nen ankommt.“

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