Klemp-Alternative zur Ostumgehung eine olle Kamelle

Dass nach einem Ausbau der Montanhydraulikstraße auf den Bau der Ostumgehung (L 677n) verzichtet werden könne, wie es Grünen-Sprecher Friedhelm Klemp in dieser Woche noch einmal behauptete, will CDU-Fraktionschef Frank Lausmann nicht so stehen lassen. 

Das würde ja beispielsweise bedeuten, dass alle Lkw, die über den neuen Autobahnanschluss am Oepfad ankommen, über die Montanhydraulikstraße und anschließend die Haupt- oder Nordstraße fahren müssten”, so Lausmann. „Genau das wollen wir auf keinen Fall. ” Die CDU sei für einen zügigen Ausbau der Montanhydraulikstraße, damit die Anlieger im Norden und Zentrum der Gemeinde zu ihren Häusern können. „Mit der Ostumgehung soll die Gemeinde dagegen von überörtlichen Verkehrsströmen entlastet werden.”

Darum mache es gar keinen Sinn, eine ausgebaute Montanhydraulikstraße als Alternative zur Ostumgehung darzustellen, meint der CDU-Chef. „Es regt mich auch auf, wenn hier immer wieder 20 Jahre alte Vorschläge aufgewärmt werden.” Zumal sie schon damals als ungeeignet befunden worden sind. Es gebe eben keine Alternative zur Ostumgehung, um die Gemeinde von überörtlichem Verkehr zu entlasten. „Und wir waren noch nie so nah dran an der Realisierung, wie heute.”

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Dipl.-Journalist

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