Kita-Neubau: Jusos werfen CDU unfaires Verhalten vor

Juso-Sprecher: Jonas Beckmann. (Foto: SPD Holzwickede)

Juso-Spre­cher: Jonas Beck­mann. (Foto: SPD Holzwicke­de)

Die Jusos Holzwicke­de zei­gen sich erstaunt über das Abstim­mungs­ver­hal­ten der CDU im ver­gan­ge­nen Pla­nungs- und Bau­aus­schuss und wer­fen den Christ­de­mo­kra­ten unfai­res Ver­hal­ten vor.

Bereits in der vor­her­ge­hen­den Bera­tung über einen geeig­ne­ten Stand­ort für den neu­en Kin­der­gar­ten, sei die Pro­ble­ma­tik mit dem Schüt­zen­fest und ande­ren Groß­ver­an­stal­tung ange­spro­chen und eben­falls in den sozia­len Netz­wer­ken ange­spro­chen wor­den. „Trotz­dem hat die CDU an die­sem Vor­schlag unbe­irrt fest­ge­hal­ten und mit den Stim­men des Bür­ger­blocks für die­se Flä­che votiert“, so Juso-Spre­cher Jonas Beck­mann.

Sich jetzt, wo ein Beschluss für ein Grund­stück gefasst wur­de, als Anwalt der Schüt­zen auf­zu­spie­len und gegen den eige­nen Vor­schlag Stim­mung zu machen, ist zwar krea­tiv, aber gegen­über allen Betei­lig­ten unfair“. Gera­de bei Fra­gen zu Schu­len und Kin­der­gär­ten, sei ein poli­ti­scher Dis­kurs über­aus wün­schens­wert, aller­dings soll­ten die­se sen­si­blen The­men­ge­bie­te nicht für par­tei­po­li­ti­sche Schach­zü­ge genutzt wer­den.

Sich jetzt, wo ein Beschluss für ein Grund­stück gefasst wur­de, als Anwalt der Schüt­zen auf­zu­spie­len und gegen den eige­nen Vor­schlag Stim­mung zu machen, ist zwar krea­tiv, aber gegen­über allen Betei­lig­ten unfair“.

Jonas Beck­mann, Juso-Spre­cher

Wir for­dern die CDU-Frak­ti­on nun auf, für die zügi­ge Wei­ter­ar­beit und Schaf­fung von Kita-Plät­zen im Sin­ne der Holzwicke­der Fami­li­en unein­ge­schränkt zu ihrem Vor­schlag zu ste­hen und sich der Errich­tung einer längst über­fäl­li­gen Kita nicht in den Weg zu stel­len“, so der Juso-Spre­cher. „Gegen einen Dring­lich­keits­be­schluss des Aus­schuss­vor­sit­zen­den und der Bür­ger­mei­ste­rin für eine zügi­ge Über­gangs­lö­sung der Kita-Plät­ze zu votie­ren, stößt bei uns eben­falls auf voll­stän­di­ges Unver­ständ­nis.“ Bereits in vor­an­ge­gan­ge­nen Aus­schuss­sit­zun­gen, sei der Wunsch vie­ler Holzwicke­der Bür­ger nach einer zügi­gen Über­gangs­lö­sung für Pla­nungs­si­cher­heit in den Fami­li­en mehr als deut­lich gewor­den.

Wir bedau­ern noch­mals, dass sich die CDU bei ihren eige­nen Anträ­gen nicht mehr sicher ist und die­se Unsi­cher­heit nun auf den Rücken der Kin­der in Holzwicke­de aus­ge­tra­gen wer­den soll“, so Jonas Beck­mann wei­ter.

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