Kinder- und Jugendbildungskonferenz: Welche Probleme sehen Schüler an Schulen?

Landrat Michael Makiolla (v.l.), Schuldezernent Dr. Detlef Timpe (2.v.l) und Dirk Mahtlig (Leiter des Dienstleistungszentrums Bildung, l.) nehmen die Ergebnisse von Raja Sicking (Regionales Bildungsbüro, 3.v.r.), Sebastian Otto (Vorsitzender der Bezirksschülervertretung, 2.v.r.) und Mikail Turan (Vertreter der Kinder und Jugendlichen, r.) entgegen. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Landrat Michael Makiolla (v.l.), Schul­de­zer­nent Dr. Detlef Timpe (2.v.l) und Dirk Mahtlig (Leiter des Dienst­lei­stungs­zen­trums Bil­dung, l.) nehmen die Ergeb­nisse von Raja Sicking (Regio­nales Bil­dungs­büro, 3.v.r.), Seba­stian Otto (Vor­sit­zender der Bezirks­schü­ler­ver­tre­tung, 2.v.r.) und Mikail Turan (Ver­treter der Kinder und Jugend­li­chen, r.) ent­gegen. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Es macht Sinn, die­je­nigen nach Pro­blemen in der Bil­dungs­po­litik zu fragen, die es auch direkt betrifft – das dachte sich das Regio­nale Bil­dungs­büro des Kreises Unna und orga­ni­sierte mit Bezirks­schü­ler­ver­tre­tungen die Kinder- und Jugend­bil­dungs­kon­fe­renz. Die Ergeb­nisse haben die Schüler-Ver­treter jetzt Landrat Michael Makiolla und Schul­de­zer­nenten Dr. Detlef Timpe vor­ge­stellt.

Es ist gut zu wissen, wie die Welt der Bil­dung für die­je­nigen aus­sieht, um die es geht“, sagt Makiolla. „Und die Ergeb­nisse werden wir uns genau ansehen und dann Schlüsse daraus ziehen.“ Im November 2017 trafen sich über 100 Kinder- und Jugend­liche und spra­chen gemeinsam mit dem Regio­nalen Bil­dungs­büro sowie Bil­dungs­ex­perten von Kom­munen, Län­dern und Bund über Pro­bleme in der Bil­dungs­po­litik.

Probleme und Lösungen

Pro­bleme sehen die Schü­le­rinnen und Schüler unter anderem bei den Fahr­plänen der Busse. Manche Schüler ver­passen die öffent­li­chen Trans­port­mittel nach Schu­lende immer wieder knapp. Auch geht es um die tech­ni­sche Aus­stat­tung der Schulen, die nicht auf dem aktu­ellen Stand ist. Im Bereich der Frei­zeit-Betreuung, Inklu­sion oder der Klassen-Größe sehen die Schüler eben­falls Ver­bes­se­rungs­be­darf.

Lösungs-Vor­schläge haben Seba­stian Otto, Bezirks­schü­ler­ver­treter, Mikail Turan, Ver­treter der Kinder und Jugend­li­chen und Raja Sicking vom Regio­nalen Bil­dungs­büro aber auch direkt mit­ge­bracht: Die Ver­net­zung der Schulen unter­ein­ander und mit anderen Ange­boten für Jugend­liche sollte geför­dert werden. Eine robu­stere Technik, die auch eine etwas lieb­lo­sere Behand­lung von Schü­lern über­lebt, und mehr Prä­senz von Schul­so­zi­al­ar­bei­tern stehen auch auf dem Papier.

Weitere Kooperation verabredet

Damit die rund 20 Pro­blem­felder und die Lösungs­vor­schläge auch alle Schul­träger im Kreis Unna errei­chen, hat Schul­de­zer­nent Dr. Detlef Timpe die Schü­ler­ver­treter in die nächste Schul­de­zer­nen­ten­kon­fe­renz ein­ge­laden. Dort sollen sie die Ergeb­nisse vor­stellen. Auch einer wei­ter­ge­henden Koope­ra­tion stand die Ver­wal­tungs­spitze offen gegen­über: „Das sind gute Ergeb­nisse, die aus dem Lebens­alltag der Schüler kommen. Wir sind auch künftig daran inter­es­siert, die Mei­nung der Schüler ein­zu­holen und dann in unsere Arbeit ein­fließen zu lassen“, so Dr. Timpe. (PK|PKU)

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.