Kinder jubeln: Der neue Spielplatz Kantstraße ist eröffnet

Endlich: Bürgermeister Jenz Rother eröffnet den neuen Spielplatz an der Kantstraße. (Foto: Peter Gräber)

End­lich: Bür­ger­mei­ster Jenz Rother eröffnet den neuen Spiel­platz an der Kant­straße. (Foto: Peter Gräber)

Eigent­lich ist die Folter ja längst abge­schafft. Doch was die Kinder der Kita Nord­licht und der Nord­schule in den ver­gan­genen Wochen durch­ma­chen mussten, grenzte schon an Kin­der­folter: Wäh­rend die Männer vom Bau­be­triebshof den neuen Spiel­platz an der Kant­straße auf­bauten, wurden die Kinder durch einen „blöden Zaun“ auf­ge­halten und ihre sehn­süch­tigen Blicke fielen wochen­lang auf die schön­sten Spiel­ge­räte der Welt. „Am schlimm­sten war es vorige Woche“, schmun­zelt eine Sport­leh­rerin der Nord­schule. „Da waren wir in der Turn­halle und die KIinder haben gesehen, wie die Bau­ar­beiter die neue Schaukel aus­pro­biert habe.“ An nor­malen Sport­un­ter­richt war da wohl kaum noch zu denken…
Heute Vor­mittag (11.9.) war es dann end­lich gegen 10.15 Uhr soweit: Bür­ger­mei­ster Jenz Rother schnitt das sym­bo­li­sche Absperr­band durch und gab den neuen Spiel­platz frei. Da gab es kein Halten mehr! Fast alle Kinder der Nord­schule und der Kita Nord­licht stürmten die neuen Spiel­ge­räte – und die mei­sten erklet­terten gleich das große Netz­werk-Klet­ter­ge­rüst mit der Tun­nel­rut­sche. Beim großen Ansturm zeigte sich dann auch sofort, wie wichtig der Fall­schutz auf dem Spiel­platz­boden ist, der erst kurz vor Frei­gabe fertig wurde: Im Eifer des Gefechts „testete“ die eine oder der andere den wei­chen Unter­grund aus­giebig: Alles kein Pro­blem.

Rund 110.000 Euro Gesamtkosten plus Spenden

Härtetest für das Netzwerk-Klettergerüst auf dem neuen Spielplatz an der Kantstraße. (Foto: Peter Gräber)

Här­te­test für das Netz­werk-Klet­ter­ge­rüst auf dem neuen Spiel­platz an der Kant­straße. (Foto: Peter Gräber)

Der eigent­liche Spiel­be­reich ist zwei­ge­teilt und auch optisch gut erkennbar: Der Unter­grund des Klein­kinder-Bereichs ist sand­farben, für die Alters­gruppen der Fünf- bis 15-Jäh­rigen ist der Boden anthra­zit­farben belegt. Den Kin­dern und Jugend­li­chen ist das aber ohnehin egal, wie sich heute zeigte. Sie finden die pas­senden Spiel­ge­räte auch ohne solche opti­schen Hilfen.
Rund 110.000 Euro hat die Gemeinde für den neuen Spiel­platz im Haus­halt bereit­ge­stellt. In dieser Summe, die vor­aus­sicht­lich gar nicht kom­plett benö­tigt wird, sind aller­dings auch die Gestal­tungs­maß­nahmen im Umfeld und der Wegebau ent­halten.

Die Spar­kasse steu­erte eine erkleck­liche Summe zum Bau des Spiel­platzes bei, wes­halb Fili­al­leiter Dirk Röller bei der Eröff­nung Bür­ger­mei­ster Jenz Rother auch assi­stieren dufte. Auch der För­der­verein der Nord­schule stif­tete ein Spiel­gerät. Und ein Eltern­paar spen­dete Fuß­ball­tore für die Wiese neben der Sprung­grube, die damit schon bald zum Bolz­platz wird.
Wie Uwe Det­lefsen, der Bei­geord­nete der Gemeinde, bestä­tigte, werden auch die noch leh­migen Frei­flä­chen kom­plett mit Rasen belegt, wenn die beta Eigen­heim in wenigen Tagen die Häuser vorne an der Kant­straße fer­tig­ge­stellt hat. Nette Geste von OGS-Lei­terin Heike Bart­mann-Scher­ding und dem Kol­le­gium der Nord­schule: Sie über­reichte jeweils einen „gol­denen“ Oskar an Ste­fanie Hein­rich und die Männer des Bau­be­triebs­hofes, die bei der Gemeinde für die Pla­nung und den Bau des Spiel­platzes zuständig waren.

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