Gad Osafo trommelt nicht mehr: 14. Trommelworkshop auch der letzte?

Der 14. Trommelworkshop im Ferienspaß-Programm auf Haus Opherdicke ist auch sein letzter gewesen: Im nächsten Jahr wird Gad Osafo keinen neuen Trommelworkshop mehr anbieten. (Foto: Peter Gräber)

Der 14. Trom­mel­work­shop im Ferienspaß-Pro­gramm auf Haus Opherdicke ist auch sein let­zter gewe­sen: Im näch­sten Jahr wird Gad Osafo keinen neuen Trom­mel­work­shop mehr anbi­eten. (Foto: Peter Gräber)

Ein biss­chen Wehmut lag schon in der Luft, weil der 14. Trom­mel­work­shop mit Gad Osafo ver­mut­lich auch der let­zte bleiben wird. Immer­hin ist der Ghanaer schon stolze 70 Jahre alt, auch wenn man es ihm nicht ansieht. „Ich mache das jet­zt schon so lange”, meint Gad Osafo. “Irgend­wann muss auch mal Schluss sein.” Ob es im näch­sten Jahr noch ein­mal einen Trom­mel­work­shop geben wird, ste­ht noch nicht fest. Einen Nach­fol­ger für Gad  Osafo wird der Kreis Unna, der die Trom­mel­work­shops als Ferienspaß anbi­etet, aber wohl nur schw­er kaum find­en.

Der Freude am Trom­meln der 17 Jun­gen und Mäd­chen, die in dieser Woche noch ein­mal zwei Tage lang auf den getrock­neten Kür­bisssen, so genan­nten Kale­bassen, und Trom­meln ihr Rhyth­mus­ge­fühl schulen kon­nten, tat das kein Abbruch. Gad Osafo brachte ihnen nicht nur bei, wie man auf den  selb­st­ge­baut­en Kale­bassen, Trom­meln und anderen afrikanis­chen Instru­menten richtig spielt. Die Kinder durften auch ihre eige­nen Kale­bassen gestal­ten und beka­men von Osafo gezeigt, wie sie durch das Befüllen der Kale­bassen mit Wass­er die Klang­farbe verän­dern kön­nen. Damit die Kinder auch konzen­tri­ert bei der Sache blieben, wurde zwis­chen­durch in den Pausen draußen gespielt und eine Wan­derung unter­nom­men. Zum Abschluss des Work­shops heute durften die Kinder ihre selb­st­ge­baut­en Kale­bassen mit nach Hause nehmen.

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visage

Dipl.-Journalist

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