Junge Union: Respekt für „CDU-Notbremse“ beim Projekt Rat- und Bürgerhaus

Nach­dem die CDU gestern im Rat dem Bau­vor­ha­ben Rat- und Bür­ger­haus in der aktu­el­len Fas­sung ihre Zustim­mung ver­sagt hat­te, erhält sie heu­te Rücken­deckung von der Par­tei­ju­gend.

Die Jun­ge Uni­on habe gro­ßen Respekt vor der kla­ren Hal­tung der CDU-Rats­frak­ti­on, was den Umfang und ins­be­son­de­re die Kosten des Bau­vor­ha­bens betref­fe, so ihr Vor­sit­zen­der Pas­cal Schop­pol. So habe die CDU bereits im Vor­feld immer wie­der eine rea­li­sti­sche Kosten-Nut­zen-Abwä­gung, Trans­pa­renz und eine ver­bind­li­che Kosten­ober­gren­ze gefor­dert. Wenn nun die Plan­ko­sten und das Gesamt­kon­zept deut­lich von den ursprüng­li­chen Vor­stel­lun­gen abwi­chen, sei es abso­lut rich­tig, das Vor­ha­ben in vor­lie­gen­der Fas­sung in Fra­ge zu stel­len, so Schop­pol wei­ter.

Schließ­lich ist das ‚Nein‘ der CDU nicht als Stim­me gegen einen moder­nen Ver­wal­tungs­stand­ort und eine attrak­ti­ve Anlauf­stel­le für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Sin­ne des ISEK, son­dern viel­mehr als ‚gel­be Kar­te‘ in Rich­tung der aktu­el­len Ent­wurfs­fas­sung zu ver­ste­hen“, stell­te Schop­pol klar. Die CDU han­de­le wirt­schaft­lich sinn­voll, ver­ant­wor­tungs­be­wusst und kom­me damit letzt­lich dem Auf­trag der Holzwicke­der Bür­ger nach, kom­men­tiert JU-Vize René Wink­ler die Ent­schei­dung. „Einem Pro­jekt in die­sem Aus­maß kann man nicht zustim­men, son­dern muss statt­des­sen kosten­gün­sti­ge­re und zweck­dien­li­che Alter­na­ti­ven prü­fen“, so Wink­ler.

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