Jüngste „Bürger des Ruhrgebiets“: Daniel Krahn und Daniel Marx in Essen geehrt

Daniel Marx (li.) und Daniel Krahn wur­den am Abend zu “Bürg­ern des Ruhrge­bi­ets” ernan­nt. (Foto: UNIQ/Krömer)

Dieser Preis ist älter als die bei­den jüng­sten Preisträger: Schon seit 1981 ver­lei­ht der Vere­in „Pro Ruhrge­bi­et“ die Ehrung „Bürg­er des Ruhrge­bi­ets“ all jenen, die sich um die Region beson­ders ver­di­ent gemacht haben. Heute wur­den mit Daniel Krahn (34) und Daniel Marx (31) die bish­er jüng­sten Preisträger in den Kreis der „Ehren­bürg­er“ aufgenom­men.

In der Sky­lounge des Rathaus­es der Stadt Essen erhiel­ten die Grün­der von Urlaubsguru.de und Geschäfts­führer der UNIQ GmbH die Ausze­ich­nung, die in den Vor­jahren auch schon an so bekan­nte und respek­tierte Per­sön­lichkeit­en wie Rudi Assauer, Johannes Rau, Nor­bert Lam­mert und Man­fred Breuck­mann ver­liehen wor­den war.

Daniel Krahn und Daniel Marx sind mit Urlaubsguru.de Teil des ewigen Spiels zwis­chen Anbi­etern und Kon­sumenten. Sie sor­gen dafür, dass die Ressourcen von Rei­sev­er­anstal­tern, Hote­liers und Flugzeu­gen nicht ungenutzt bleiben und treten die Nach­folge der alten Ruhrbarone an, die die Geschäft­sideen ver­wirk­lichen, die nach Kohle und Stahl heute ange­sagt sind“, sagte Lauda­tor Rein­hard Wiese­mann aus Essen, der Bürg­er des Ruhrge­bi­ets 2015. Und weit­er: „Mit dem, was Krahn und Marx so tun, sind sie ein biss­chen so etwas wie Pfadfind­er im Inter­net: Sie haben eine Mark­tlücke ent­deckt – und die ist es, den Men­schen dabei zu helfen, viel Urlaub für wenig Geld zu bekom­men.“

Erfolgreiches Startup ohne Fremdkapital

Für bei­de Preisträger, deren Unternehmen im Holzwicked­er Eco Port ansäs­sig ist, gehöre die Iden­ti­fika­tion mit dem Ruhrge­bi­et ein­fach dazu, betonte Wiese­mann. Dem stimmten auch die Daniels zu. „Wir haben uns ja sog­ar bei der Suche nach einem Namen für unsere Fir­ma an der Region ori­en­tiert. Das UN im Fir­men­na­men ste­ht für den Kreis Unna”, erk­lärt Daniel Marx. „Wir konkur­ri­eren mit Star­tups in Berlin, Ham­burg oder München um die besten Köpfe“, ergänzt Daniel Krahn, „junge Spanier, Fran­zosen und Ital­iener für die Nest­wärme zu begeis­tern, die das Ruhrge­bi­et ihnen bietet, das macht uns Spaß.“ Mit einem aus­ge­feil­ten Feel­go­od Man­age­ment hat www.urlaubsguru.de schon oft für Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem ist ein Betrieb­saus­flug nach Las Vegas fürs erste Hal­b­jahr 2017 ange­set­zt.

Beson­ders beein­druckt zeigte sich NRW-Wirtschaftsmin­is­ter Gar­relt Duin, der das Start­up im Som­mer besucht hat­te und Teil der Award-Jury von „Pro Ruhrge­bi­et“ war, auch von der Tat­sache, dass Krahn und Marx noch immer ohne Fremd­kap­i­tal auskom­men. „Das stimmt, wir haben kein Ven­ture Cap­i­tal, keine Busi­ness Angels, ja noch nicht ein­mal ein Kred­it bei ein­er Sparkasse oder Volks­bank“, bericht­en die Urlaub­s­gu­ru-Grün­der, das mache frei bei den alltäglichen Entschei­dun­gen in der Fir­ma.

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