Jochen Hake neuer Vizepräsident der Deutsch-Französischen Gesellschaften

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Die Ver­tre­ter aus Holzwicke­de und Lou­viers beim Kon­gress in Cham­bé­ry. (Foto: pri­vat)

Holzwicke­de ist im Bereich der deutsch-fran­zö­si­schen Zivil­ge­sell­schaft seit der ver­gan­ge­nen Woche auch auf höhe­rer Ebe­ne reprä­sen­tiert. Die bun­des­weit ver­tre­te­ne Ver­ei­ni­gung Deutsch-Fran­zö­si­scher Gesell­schaf­ten in Deutsch­land und Frank­reich (VDFG e.V.) hielt am ver­gan­ge­nen Frei­tag in Chambéry/Frankreich ihre Mit­glie­der­ver­samm­lung ab und wähl­te dort den Holzwicke­der Freun­des­kreis-Vor­sit­zen­den Jochen Hake zum neu­en Vize­prä­si­den­ten.

Hake über­nimmt das Amt von der bis­he­ri­gen Stell­ver­tre­te­rin, Dr. Mar­ga­re­te Meh­dorn, aus Kiel, die zur neu­en Prä­si­den­tin gewählt wur­de. Aber auch bei der jun­gen Gene­ra­ti­on konn­te Holzwicke­de einen Fuß in die Tür stel­len: Felix Lenn­art Hake, der beim Holzwicke­der Freun­des­kreis enga­giert und Vor­sit­zen­der des Deutsch-Fran­zö­si­schen Jugend­aus­schus­ses ist, gehört zu drei jun­gen Vor­stands­mit­glie­dern, die einen neu­en und not­wen­di­gen Fokus in der Vor­stands­ar­beit auf den Nach­wuchs rich­ten sol­len.

Die VDFG, die ihr Pen­dant auf fran­zö­si­scher Sei­te mit einem gleich­ge­la­ger­ten Dach­ver­band hat, ver­tritt in Deutsch­land der­zeit rund 150 deutsch-fran­zö­si­sche Gesell­schaf­ten, Part­ner­schafts­ver­ei­ne und Ver­bän­de mit etwa 16.000 Mit­glie­dern. Die Auf­ga­be des 1957 von Dr. Elsie Kühn-Leitz gegrün­de­ten Ver­ban­des liegt in der Ver­tie­fung und Festi­gung der deutsch-fran­zö­si­schen Zusam­men­ar­beit, wobei die Akti­vi­tä­ten in allen Berei­chen geför­dert wer­den sol­len, ob Kul­tur, Wirt­schaft, Sozia­les und im Poli­ti­schen. So sind die Kon­tak­te des Ver­ban­des zu den Bot­schaf­ten, Insti­tu­tio­nen und zur Poli­tik auf vie­len Ebe­nen eng und viel­fäl­tig. Gera­de die För­de­rung der Eini­gung Euro­pas ist erklär­tes Ziel der VDFG.

Holzwickede und Louviers besonders zahlreich vertreten

Holzwicke­de und Lou­viers waren auf dem Kon­gress von Cham­bé­ry beson­ders zahl­reich ver­tre­ten. Über vier Tage tag­ten sie­ben Ver­tre­ter des Freun­des­krei­ses mit drei Teil­neh­mern aus Lou­viers auf dem fran­zö­si­schen Kon­gress, der ins­ge­samt über 200 Per­so­nen anzog. Wich­tig­ste Resul­ta­te waren die Not­wen­dig­keit der Öff­nung des Fran­co-Alle­mand gegen­über Dritt­län­dern und die akti­ve Ein­be­zie­hung der jun­gen Gene­ra­ti­on, deren Inter­es­sen an der Aus­ge­stal­tung der deutsch-fran­zö­si­schen Bezie­hun­gen eben­so Berück­sich­ti­gung fin­den müs­sen wie die akti­ve Umset­zung der Arbeit in den Ver­bän­den.

Ein her­vor­ra­gen­der Ansatz war ein vom Deutsch-Fran­zö­si­schen Jugend­aus­schuss orga­ni­sier­tes inter­ge­ne­ra­tio­nel­les Forum, wel­ches an den Kon­gress ange­glie­dert war. Über drei Tage arbei­te­ten gene­ra­ti­ons­über­grei­fend 40 Teil­neh­mer im Alter zwi­schen 16 und 72 Jah­ren an gemein­sa­men Ide­en und Vor­schlä­gen für die Zukunft. Ein Arbeits­mu­ster, das einen sol­chen Anklang fand, dass es sicher wie­der­holt wer­den wird. Die deutsch-fran­zö­si­schen Part­ner­schafts­ver­ei­ne wol­len sich – gera­de in der kri­sen­haf­ten Situa­ti­on nach dem Brex­it – ihrer Ver­ant­wor­tung stel­len, ein Euro­pa zu ver­mit­teln, das den Bür­gern näher, rea­ler und huma­ner ist. So war eine Auf­bruchs­stim­mung in Rich­tung „mehr Euro­pa“ und „mehr Jugend“ bei den Teil­neh­mern ins­ge­samt fest­zu­stel­len.

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