Joboxers enttäuscht: Zukunft der Baseballanlage weiter offen

Die Zukunft der Baseballanlage der Holzwickeder Joboxers ist weiter offen. Foto: privat)

Die Zukunft der Base­ball­an­la­ge der Holzwicke­der Jobo­xers ist nach wie vor offen. (Foto: pri­vat)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vor­sit­zen­de der Holzwicke­der Jobo­xers, Peter Steckel, zeig­te sich nach der Pla­nungs- und Bau­aus­schuss-Sit­zung am Diens­tag­abend ent­täuscht dar­über, dass die Ver­wal­tung noch immer nicht in der Lage war, eine Kosten­er­mitt­lung für die Ver­le­gung der Base­ball­an­la­ge vor­zu­le­gen.

Der Aus­schuss hat­te die Ver­wal­tung schon in der Sit­zung am 28. Okto­ber vori­gen Jah­res mit der Kosten­er­mitt­lung beauf­tragt. Auf ent­spre­chen­de Nach­fra­gen im Aus­schuss am Diens­tag­abend hat­te Fach­be­reichs­lei­ter Jens-Uwe Schmied­gen ledig­lich erklärt, dass man sich noch „in der Pha­se der Kosten­er­mitt­lung“ befin­de. Nähe­res zu den Kosten könn­ten erst in der näch­sten Sit­zung des Fach­aus­schus­ses am 21. April 2015 mit­ge­teilt wer­den. Immer­hin hat­te Schmied­gen in der Sit­zung auch noch ange­deu­tet, dass es nur noch um die Ver­schie­bung der Base­ball­an­la­ge nach Süden geht. Die ange­dach­te Nut­zung von Ten­nis­plät­zen des TuS Elch kom­me wegen tech­ni­scher Schwie­rig­kei­ten nicht mehr in Betracht.

Wenn man sich zumin­dest schon ein­mal zu einem ‚Go‘ durch­rin­gen wür­de, könn­te man die Abfuhr- und Depo­nie­ko­sten für den Erd­aus­hub der Feu­er­wa­che spa­ren und den Abraum direkt neben­an am zukünf­ti­gen Base­ball­platz zum Auf­fül­len ver­wen­den.“

Peter Steckel, Vor­sit­zen­der der Jobo­xers

Uns läuft lang­sam die Zeit davon“, fürch­tet Peter Steckel. Für die kom­men­de Sai­son haben die Holzwicke­der Base­bal­ler, die immer­hin in der 2. Bun­des­li­ga spie­len, zwar schon vor­sorg­lich mit den Dort­mund Wan­de­rers und den Wer­ler Wöl­fe ver­ab­re­det, auf deren Plät­ze aus­wei­chen zu kön­nen. Abge­se­hen vom Spiel­be­trieb, so Steckel wei­ter, sei aber beson­ders bedau­er­lich, wel­che Chan­cen die Gemein­de zur Kosten­sen­kung aus­las­se. „Die Gemein­de will doch bald mit dem Erd­aus­hub für die neue Feu­er­wa­che begin­nen“, erin­nert der Jobo­xers-Vor­sit­zen­de. „Wenn man sich zumin­dest schon ein­mal zu einem ‚Go‘ durch­rin­gen wür­de, könn­te man die Abfuhr- und Depo­nie­ko­sten für den Erd­aus­hub der Feu­er­wa­che spa­ren und den Abraum direkt neben­an am zukünf­ti­gen Base­ball­platz zum Auf­fül­len ver­wen­den.“

Gemeinde lässt Chancen zur Kostensenkung verstreichen

Außer­dem wer­de Mut­ter­bo­den anfal­len, den man am Base­ball­platz zwi­schen­la­gern könn­te, um ihn spä­ter zur Her­stel­lung des Spiel­fel­des zu ver­wen­den, so Steckel wei­ter. „Die­ser Mut­ter­bo­den muss jetzt spä­ter erst wie­der beschafft wer­den. Zu die­ser Schluss­fol­ge­rung ist man in den letz­ten drei­ein­halb Mona­ten  aber offen­bar nicht gelangt in der Ver­wal­tung.“ Und schließ­lich muss ja auch die erheb­li­che Eigen­lei­stung, die der Ver­ein erbrin­gen will, um die Gesamt­ko­sten zu sen­ken, noch orga­ni­siert wer­den.

Die Jobo­xers kön­nen nicht ganz nach­voll­zie­hen, war­um die Kosten­er­mitt­lung so lan­ge dau­ert. „Dazu hat Fach­be­reichs­lei­ter Jens-Uwe Schmied­gen im Aus­schuss die­se Woche ja nichts gesagt“, meint Peter Steckel, der an der Sit­zung als Zuhö­rer teil­ge­nom­men hat. Da in der Ver­gan­gen­heit bereits drei Base­ball­an­la­gen in Holzwicke­de errich­tet wur­den und Plä­ne und Maße vor­lie­gen, soll­ten die Eck­da­ten ver­füg­bar sein. „Das Tief­bau­amt hat es in der  Aus­schuss­sit­zung  doch  vor­ge­macht: Die Kosten­schät­zun­gen für drei Alter­na­ti­ven zur Erneue­rung des Fuß/Radweges an der Söl­der Stra­ße ist erst in der vori­gen Sit­zung gefor­dert wor­den und lag am 17. Febru­ar vor, inklu­si­ve Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on.“

Eine The­ma wird die Platz­ver­le­gung sicher auch in der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Jobo­xers sein, die am kom­men­den Sonn­tag statt­fin­det.

  • Ter­min: Sonn­tag, 22. Febru­ar, 11 Uhr, Jah­res­haupt­ver­samm­lung, Schloss­tu­ben, Dorf­stra­ße 37.

 

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Dipl.-Journalist

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