In nur fünf Stunden: Fünf Personen am Dortmunder Flughafen festgenommen

(ots) – Fünf Stunden – fünf Per­sonen. In einem „über­schau­baren“ Zeit­raum konnten Bun­des­po­li­zi­sten am ver­gan­genen Samstag (31. Dezember) meh­rere Per­sonen am Dort­munder Flug­hafen fest­nehmen, die alle per Haft­be­fehl gesucht wurden.

Um 6.55 Uhr kon­trol­lierten Bun­des­po­li­zi­sten eine 34-jäh­rige Rumänin, die aus Tim­isoara (Rumä­nien) kom­mend ein­reisen wollte. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Haft­be­fehl wegen Dieb­stahls vorlag. Weil sie die Geld­strafe in Höhe von 160 Euro zahlte blieb ihr ein sechs­tä­giger Gefäng­nis­auf­ent­halt erspart.

Nur 35 Minuten später, um 7.30 Uhr wurde eben­falls aus Tim­isoara kom­mend ein 21-jäh­riger Rumäne über­prüft. Auch er hatte einen Haft­be­fehl „offen“. Wegen fahr­läs­siger Kör­per­ver­let­zung war er zu einer Geld­strafe von 480 Euro ver­ur­teilt worden. Da er den gefor­derten Betrag nicht zahlen konnte, wurde er für die näch­sten 16 Tage in eine JVA ein­ge­lie­fert.

Gegen 8 Uhr wollte ein 37-jäh­riger Mann aus Osna­brück nach Ser­bien aus­reisen. Dabei stellten Bun­des­po­li­zi­sten fest, dass auch gegen ihn ein Haft­be­fehl vorlag. Dem Mann drohten fünf Tage Erzwin­gungs­haft. Da er jedoch den gefor­derten Betrag in Höhe von 125 Euro zahlte, durfte er anschlie­ßend aus­reisen.

15 Minuten später über­prüften Poli­zei­be­amte einen 24-jäh­rigen Rumänen der nach Tim­isoara aus­reisen wollte. Er wurde mit einem Haft­be­fehl wegen Dieb­stahls gesuchte. Da er die Geld­strafe in Höhe von 100 Euro zahlte, ver­hin­derte er so eine zehn­tä­gige Ersatz­frei­heits­strafe.

Zu guter Letzt über­prüften Bun­des­po­li­zi­sten um 12:.0 Uhr einen 37-jäh­rigen Rumänen, der aus Cluj (Rumä­nien) kom­mend ein­reisen wollte.

Dabei stellte sich heraus, dass der Mann wegen Betrugs und straf­ba­rere Kenn­zei­chen­ver­let­zung nach dem Mar­ken­recht, mit einem Unter­su­chungs­haft­be­fehl gesucht wurde. Noch an der Ein­rei­se­kon­trolle klickten die Hand­schellen und er wurde in das Poli­zei­ge­wahrsam ein­ge­lie­fert. Von dort erfolgte die rich­ter­liche Vor­füh­rung.

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