Holzwickeder verkauft heimlich Pkw der Partnerin: 2.700 Euro Geldstrafe

Weil er das Auto seiner ehe­ma­ligen Part­nerin mit einer gefälschten Voll­macht für 1.500 Euro ver­kaufte, hatte sich heute (17. Januar) ein 42 Jahre alter Holzwickeder vor dem Amts­ge­richt wegen Unter­schla­gung sowie Betrugs in Tat­ein­heit mit Urkun­den­fäl­schung zu ver­ant­worten.

Der Ange­klagte erschien jedoch nicht vor Gericht, son­dern ent­schul­digte sich krank­heits­be­dingt. Ein ärzt­li­ches Attest will er noch nach­rei­chen. Mit seiner Ent­schul­di­gung schickte der 42-Jäh­rige aber auch ein umfas­sendes Schuld­an­er­kenntnis – mit dem Aus­druck seines Bedau­erns. Aller­dings ist der Ange­klagte auch schon ein­schlägig vor­be­straft.

Statt ihn erneut vor­zu­laden, wurde der 42-Jäh­riger per Straf­be­fehl zu einer Geld­strafe von 2.700 Euro (= 90 Tages­sätzen a‘ 30 Euro) von Rich­terin Sarah Schlier­kamp ver­ur­teilt. Außerdem bean­tragte die Rich­terin die Ein­zie­hung von Wert­ersatz, damit die geschä­digte Ex-Part­nerin des Holzwicke­ders zumin­dest das Geld aus dem Ver­kauf ihres Pkw erhält, was der Ange­klagte ihr bis­lang vor­ent­halten hat. Schließ­lich muss der Holzwickeder auch die Kosten des Ver­fah­rens tragen.

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