Holzwickeder Umwelttage mit Preisverleihung eröffnet

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Die Preis­träger des Holzwickeder Umwelt­preises wurden zum Auf­takt der Holzwickeder Umwelt­tage im Forum geehrt. (Foto: P. Gräber)

So viele Preis­träger gab es noch nie: Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel eröff­nete am Mitt­woch­abend im Forum die Holzwickeder Umwelt­tage. Zum Auf­takt wurden die Umwelt­preise der Gemeinde an die von einer aus Ver­wal­tung und Politik besetzten Jury aus­ge­wählten Preis­träger ver­geben.

Der erste Preis geht zum ersten Mal an eine Pri­vat­person: Chri­stian Backs hat „in seinem Garten wun­der­schöne Natur­pro­jekte mit vielen unter­schied­li­chen Pflanzen- und Tier­arten“ rea­li­siert, wie Bür­ger­mei­sterin Drossel in ihrer Lau­da­tion erklärte. Mit dem 1. Preis, der mit 320 Euro dotiert ist, wollte die Gemeinde „ganz bewusst auch eine pri­vate Initia­tive aus­zeichnen“, so Ulrike Drossel weiter. „In der Hoff­nung, dass wir beim näch­sten Mal noch mehr pri­vate Bewer­bungen erhalten.“

Der 2. Preis wird an das Kinder- und Jugend­zen­trum Treff­punkt Villa für das Natur-erleben-Pro­jekt ver­liehen (200 Euro). Der 3. Preis wurde an gleich zwei Preis­träger ver­liehen: Die Arge „Mobile Pflanz­beete“ des Clara-Schu­mann-Gym­na­siums Klasse 5 und 6 sowie die Arge „Mobile Pflanz­beete“ der Asyl­su­chenden in Holzwickede erhalten die Aus­zeich­nung zu glei­chen Teilen (je 100 Euro).

Im Anschluss an die Preis­ver­lei­hung hielt Dr. Mario Som­mer­häuser von der Emscher­ge­nos­sen­schaft einen ebenso kurz­wei­ligen wie inter­es­santen Vor­trag über die Geschichte der Emscher und ihre Rena­tu­rie­rung.

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Die Kinder der Kunst­gruppe aus dem Treff­punkt Villa erhielt von der Emscher­ge­nos­sen­schaft einen Preis für das schönste Werk nach­hal­tiger Kunst. Ihre Kunst­werke sind im Emscher­park auf­ge­stellt und zu sehen. (Foto: P. Gräber)

Anschließen vergab er Refe­rent im Namen der Emscher­ge­nos­sen­schaft den Preis für das schönste Werk nach­hal­tiger Kunst: Diese Aus­zeich­nung erhielten die Kinder der Kunst­gruppe aus dem Treff­punkt Villa, die knall­bunte Kunst­werke aus Recy­cling­ma­te­rial gefer­tigt haben, die im Emscher­park auf­ge­stellt worden sind. Alle 13 Kinder dürfen mit ihren Begleit­per­sonen eine Über­nach­tung samt Früh­stück in den Zelten des chi­ne­si­schen Künst­lers Ai Weiwei ver­bringen, die im Rahmen der Emscher­kunst-Aus­stel­lung am Quellhof in Holzwickede auf­ge­stellt worden sind. Außerdem erhielt jedes Kind ein Buch­ge­schenk.

Umwelttage noch bis Samstag mit Programm

Die Holzwickeder Umwelt­tage werden morgen (1. Sep­tember) mit einem Vor­trag „Welche Hei­zung passt zu meinem Gebäude?“ bei der Firma Max Weis­haupt GmbH, im Holzwickeder Eco Port fort­ge­setzt.

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Jojo Mahame (Foto) und Uli Bär laden am Freitag ab 14.30 Uhr auf dem Markt­platz zu einem Trom­mel­work­shop im Rahmen der Umwelt­tage ein. (Foto: privat)

Am Freitag (2.9.) geht es ab 8 Uhr bis zum Nach­mittag mit einem Nach­hal­tig­keits­markt auf dem Markt­platz zu den Themen Ener­gie­sparen, erneu­er­bare Ener­gien, Kli­ma­schutz und –anpas­sung weiter. Die Ener­gie­agentur NRW ist mit ihrem Ener­gie­spar­mobil vor Ort, RWE mit Expo­naten zur E-Mobi­lity, die GWA und der NABU sind eben­falls mit eigenen Info-Ständen ver­treten, dazu gibt es die nor­malen Wochen­markt­stände mit Pro­dukten aus der Region. Die DEW bietet von 10 bis 15 Uhr Exkur­sionen zur Was­ser­ge­win­nungs­an­lage an der Ruhr in Lap­pen­hausen an. Die gute Unter­hal­tung kommt eben­falls nicht zu kurz: Von 14.30 bis 15 Uhr findet ein Trom­mel­work­shop mit Jojo Mahame und Uli Bär auf dem Markt­platz statt, zu dem jeder ein­ge­laden ist, ob mit oder ohne Trommel. Anschlie­ßend unter­hält das Acoustic Jazz Quar­tett, das auch gemeinsam mit den Teil­neh­mern des Trom­mel­work­shops musi­zieren wird.

Mit einer inter­es­santen Füh­rung am Tag des offenen Gar­tens durch die Klein­gar­ten­an­lage Am Oel­pfad klingen die Holzwickeder Umwelt­tage am Samstag (3. Sep­tember) aus. Um 10 Uhr treffen sich die Teil­nehmer am Ver­eins­heim in der Anlage, um mit Ursula Strat­mann auf einer Exkur­sion durch die mehr­fach aus­ge­zeich­nete Anlage „Ess­bare Pflanzen“ ken­nen­zu­lernen, den Natur­garten in der Anlage mit seiner Natur­stein­mauer, eine Tot­holz­hecke, einen Teich, ver­schie­dene Wie­sen­typen, Lehr­pfade und vieles mehr.

Um 14 Uhr treffen sich die Teil­nehmer in Hengsen zu einem Stie­fel­spa­zier­gang mit Hil­de­gard Buse­mann ent­lang der Grenze von Hengsen auf dem Hof Riedel, Schil­ler­straße /​Ecke Gin­sterweg. Gutes Schuh­werk nicht ver­gessen!

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