Holzwickeder Frauen Union unternimmt europäischen Ausflug ins Elsass

Die Rei­se­gruppe der Frauen Union aus Holzwickede bei ihrem Besuch im EU-Par­la­ment. (Foto: privat)

Einen Euro­päi­scher Aus­flug unter­nahmen die Damen der FU von der CDU Holzwickede ins Elsass. Ziel war das EU-Par­la­ment – Colmar – Straß­burg –Wein­straße – Frei­burg – Speyer.

Ein im sehr per­sön­lich gehal­tenen Rahmen gefasster Infor­ma­ti­ons­aus­tausch im EU-Par­la­ment beein­druckte die Holzwickeder Gruppe sehr. Der anschlie­ßende Besuch im Par­la­ment, in dem Jugend­liche aus dem süd­li­chen Europa das Thema Umwelt­schutz dis­ku­tierten, war hoch­in­ter­es­sant und zeigte allen, wie wichtig dieses Thema auch in den anderen euro­päi­schen Län­dern ist. Per Kopf­hörer wurde es mit großem Inter­esse mit­ver­folgt.

Der nächste Tag wurde von einem über­zeugten elsäs­si­schen Rei­se­führer bis ins Detail per­fekt gestaltet. Die Reise führt zunächst nach Colmar, dem Venedig des Elsass. Alt, bunt, über­zeu­gend und selbst­be­wusst lebt man unter der fran­zö­si­schen Sprache und lebt seine eigene Geschichte. Anschlie­ßend führte die Fahrt nach Straß­burg ins Herz Europas. Hier bestaunten die Damen das Ori­ginal der von dem Bild­hauer Bar­tholdi geschaffen Frei­heits­statue. Die Kopie in impo­santer Größe wurde von Gustav von Eiffel für die Ein­fahrt des Hafens von New York nach­ge­baut. Über­wäl­ti­gend das Preu­ßi­sche Viertel. In einer Bau­zeit von nur 30 Jahren ent­stand nach dem deutsch-fran­zö­si­schen Krieg 1870/​71 dieses Viertel. Geht man mit offenen Augen durch diese Straßen, glaubt man im alten Berlin zu sein.

Selbst­ver­ständ­lich wurde die Alt­stadt mit Mün­ster, Markt und bekannten Plätzen besich­tigt. Leider war der Tag zu kurz. Die Fahrt durch die Wein­straße kühlte die stark in Anspruch genom­menen Füße.

Ein Erho­lungstag war der Samstag, der eine Schiff­fahrt über den Alt­rhein beinhal­tete und weiter in die wun­der­schöne Stadt Frei­burg führte. Die Damen waren tapfer, es wurden keine Schuhe gekauft – Frei­burg ist eine Schuh­stadt! 

Der Sonn­tag­morgen rief zum Abschied, es ging nach Speyer. Dieser alles prä­gende Dom inmitten der Stadt ist sehens­wert, haben doch die Kaiser aus dem Geschlecht der Salier zwi­schen Worms und Speyer von 1050 bis 1130 dieses Stück Deut­sche Nation geprägt.

Die Heim­reise wurde am Nach­mittag erschöpft ange­treten mit dem Bewusst­sein, eine der schön­sten Land­schaften und deren Geschichte genossen zu haben.

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