Holzwickede Karibisch“ nur noch ohne Plastikmüll

Plastikbecher soll's  bei der Neuauflage von "Holzwickede Karibisch" im nächsten Jahr nicht mehr geben. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Pla­stik­be­cher soll’s bei der Neu­auf­lage von „Holzwickede Kari­bisch“ im näch­sten Jahr nicht mehr geben. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Bei aller posi­tiven Reso­nanz – so ganz ohne Beschwerden oder besser: Kritik ist die Ver­an­stal­tung „Holzwickede Kari­bisch“ dann doch nicht abge­laufen, wie die Ver­treter der Gemeinde und Ver­an­stalter glauben. Das zeigt etwa auch die Reak­tion auf die Bericht­erstat­tung über die vier­tä­gige Ver­an­stal­tung im Emscher­blog (s. Kom­men­tare). Ins­be­son­dere die Ver­wen­dung von Pla­stik­be­chern gefiel vielen Besu­chern nicht. Zumal es sogar einen poli­ti­schen Beschluss gibt, bei grö­ßeren Ver­an­stal­tungen wie dem Weih­nachts­markt kein Ein­weg­ge­schirr mehr zu ver­wenden, um Pla­stik­müll zu ver­meiden.

Warum sollte also ein kom­mer­zi­eller Ver­an­stalter dürfen, was den Ehren­amt­li­chen der eignen ver­eine ver­boten ist? Bei der Kul­tur­be­auf­tragte der Gemeinde ist die Kritik inzwi­schen auch ange­kommen: „Das Ein­weg­ge­schirr war eine ein­ma­lige Sache“, erklärt Kri­stina Cikes auf Nach­frage. „Im näch­sten Jahr wird es das nicht mehr geben.“ Was es statt­dessen geben soll, ist noch offen und muss mit den Ver­an­stal­tern noch bespro­chen werden. „Da ist momentan auch einiges im Wandel. Auf Festi­vals oder bei grö­ßeren Ver­an­stal­tungen wird wegen der Ver­let­zungs­ge­fahren auch kein Glas mehr ein­ge­setzt“, meint Kri­stina Cikes. Als Alter­na­tive wird inzwi­schen auch Geschirr aus Poly­car­bonat, Bambus und anderen Mate­ria­lien ein­ge­setzt.

Über die Laut­stärke der Musik hat sich bei uns oder den Ver­an­stal­tern aller­dings nie­mand beklagt“, meint Kri­stina Cikes.

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