Historischer Verein und die Schlüter und Schlepperfreunde kooperieren

Die Vorsitzende des Historischen Vereins, Monika Blennemann r.) und die Helfer der Schlüterfreunde beim Schlagend es Maibaums. Foto: privat)

Die Vor­sit­zen­de des Histo­ri­schen Ver­eins, Moni­ka Blen­ne­mann (r.) und die Hel­fer der Schlep­per­freun­de beim Schla­gen des Mai­baums. (Foto: pri­vat)

Die Schlü­ter und Schlep­per­freun­de Holzwicke­de e.V. und der Histo­ri­sche Ver­ein Holzwicke­de haben am ver­gan­gen Sams­tag (7.10.) ihre erste gemein­sa­me Akti­on durch­ge­führt.

Moni­ka Blen­ne­mann, die erste Vor­sit­zen­de des Histo­ri­schen Ver­eins hat­te schon vor eini­gen Wochen Kon­takt mit den Schlep­per­freun­den auf­ge­nom­men und um tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung mit Mann und Gerät gebe­ten. Ent­stan­den ist die Idee der Zusam­men­ar­beit durch einen Pres­se­ar­ti­kel der Schlep­per­freun­de über die Bericht­erstat­tung des Mai­baums, der im Orts­teil Heng­sen auf­ge­stellt wur­de. Der Histo­ri­sche Ver­ein konn­te in die­sem Jahr bedau­er­li­cher­wei­se kei­nen Baum auf dem Markt­platz auf­stel­len, da der vor­han­de­ne Stamm zer­brach und kurz­fri­stig kein Ersatz zu bekom­men war.

Einen neu­en Baum, der sich zur Her­rich­tung als Mai­baum eig­nen wür­de hat­te ich schon seit län­ge­rem in einem Wald­stück in Opher­dicke aus­fin­dig gemacht“, so Moni­ka Blen­ne­mann, die sich für die Ersatz­be­schaf­fung ein­setz­te. „Aller­dings stell­te es für unse­ren Ver­ein eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar, die­sen Baum zu fäl­len und dann mit einer Gesamt­län­ge von zwölf Metern in die Orts­mit­te zu beför­dern. Dort wird der Stamm über das Jahr hin­weg gela­gert und zum benach­bar­ten Markt­platz gebracht “, führ­te Moni­ka Blen­ne­mann wei­ter aus.

Maibaum für 2018 gesichert

Ohne schweres Gerät kaum zu bewältigen: der Abtransport des Maibaums. Foto: privat)

Ohne schwe­res Gerät kaum zu bewäl­ti­gen: der Abtrans­port des gro­ßen Mai­baums. (Foto: pri­vat)

Um genau die­se Pro­ble­me zu lösen, nahm die Vor­sit­zen­de Kon­takt mit den orts­an­säs­si­gen Schlep­per­freun­den auf. Ste­phan Baehr, Vor­sit­zen­der der Schlep­per­freun­de berich­te­te sei­nen Mit­glie­dern umge­hend auf einem der regel­mä­ßi­gen Zusam­men­künf­te der Schlep­per­freun­de über das Anlie­gen des Histo­ri­schen Ver­eins. „Dass wir mit unse­ren Mit­glie­dern und Maschi­nen einem Ver­ein aus dem Ort hel­fend zur Sei­te ste­hen, war für uns sofort selbst­ver­ständ­lich. Schließ­lich ist es für die gesam­te Gemein­de eine Berei­che­rung, wenn im kom­men­den Jahr auch wie­der der Mai­baum in der Orts­mit­te auf­ge­stellt wird“, berich­tet Ste­phan Baehr.

Am Sams­tag war es dann end­lich so weit, dass die Schlep­per­freun­de gemein­sam mit dem Histo­ri­schen Ver­ein in den Wald fuh­ren, um den pas­sen­den Baum zu fäl­len, auf die rich­ti­ge Län­ge zu schnei­den, zu schä­len und schließ­lich in die Gemein­de­mit­te zu beför­dern. Die bei­den Vor­sit­zen­den der Ver­ei­ne schlie­ßen nicht aus, dass auch zukünf­tig bei gewis­sen Aktio­nen zusam­men­ge­ar­bei­tet wird.

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