Haus Opherdicke: Burgenkommission soll Skulpturenpark in Gesamtkonzept einbinden

Eine Bur­genkom­mis­sion soll nun den geplanten Skulp­turen­park am Haus Opherdicke ins Gesamtkonzept ein­binden: Pavil­lon im Park von Haus Opherdicke. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de

Die Stiftung Friesendorf zugun­sten von Haus Opherdicke haben SPD und CDU im Kreistag bekan­ntlich ver­baselt. Jet­zt soll Haus Opherdicke auch ohne das Mil­lionenerbe der Eheleute Friesendorf weit­er­en­twick­elt wer­den. Eine soge­nan­nte „Bur­genkom­mis­sion“ soll die Ver­wal­tung regelmäßig bei der Weit­er­en­twick­lung des Anfang der 1980er Jahre erwor­be­nen Haus Opherdicke begleit­en. Das Gremi­um wurde jet­zt vom Kreistag erneut aktiviert. Anlass: Die Ein­bindung der Idee eines Skulp­turen­parks ins Gesamtkonzept.

Den Grund­stock für einen solchen Park kön­nten 13 Skulp­turen von Rai­mon­do Puc­cinel­li bilden. Sie wur­den dem Kreis von der Erbin des Kün­stlers unter der Maß­gabe geschenkt, dass sie im öffentlichen Raum gezeigt wer­den.

Kom­mis­sion und Ver­wal­tung waren sich einig, dass der Skulp­turen­park in die Pla­nun­gen zur Weit­er­en­twick­lung des Kul­tur- und Begeg­nungszen­trums eingepasst wer­den soll. Verabre­det wurde deshalb die Ein­beziehung eines Land­schaft­plan­ers.

Er soll Stan­dorte für die Präsen­ta­tion vorschla­gen und damit eine Basis für die weit­ere Diskus­sion zur Weit­er­en­twick­lung der „Marke“ Haus Opherdicke liefern.

Andere, wichtige Eck­punk­te wur­den in der ersten Sitzung der „Bur­genkom­mis­sion“ eben­falls benan­nt. Dazu gehören der Aus­bau des gas­tronomis­chen Ange­botes, die Opti­mierung des Haus­es als Tagung­sort und die Weit­er­nutzung als Ausstel­lung­shaus.

Unter dem Stich­wort „Neues wagen“ soll auch über die Ausweitung des muse­um­späd­a­gogis­chen Ange­botes und die Nutzung der Anlage für Kinderge­burt­stage oder The­men­märk­te nachgedacht wer­den.

Und weil ein schön­er Ort auch gut erre­ich­bar sein muss, wird über die Opti­mierung der ÖPNV-Anbindung und eine stärkere Ein­beziehung in die rad­touris­tis­chen Aktiv­itäten nachgedacht wer­den.

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