Grünen-Sprecher Klemp: SPD will Natur im Westen auf- und im Osten abwerten

Mit ihrem jüng­sten Antrag, den Zugang zu den west­lich gele­ge­nen Nah­erho­lungs­ge­bie­ten Holzwicke­des stär­ken zu wol­len, fin­det die SPD-Frak­ti­on die vol­le Unter­stüt­zung der Holzwicke­der Grü­nen (Emscher­blog berich­te­te).

Die SPD hat Recht mit der Ein­schät­zung, wir hät­ten in Holzwicke­de vie­le Fel­der, Wie­sen und Wald und eine Viel­falt an Fau­na und inter­es­san­ten Tier­ar­ten“, so ihr Spre­cher, Fried­helm Klemp. „Von daher ist die Idee auch begrü­ßens­wert, die­se Flä­chen auf­zu­wer­ten und für die Bevöl­ke­rung erleb­nis­nah zugäng­lich zu machen.“  Auch die Grü­nen hät­ten in der Ver­gan­gen­heit schon ein­mal vor­geschka­gen, einen „grü­nen Weg“ um Holzwicke­de zu pla­nen.

SPD-Verhalten paradox“

Para­dox ist es aber, dass die  SPD den Westen unse­rer Gemein­de öko­lo­gisch auf­wer­ten möch­te, dabei aber nicht betrach­tet, dass durch die Ost­um­ge­hung die öko­lo­gi­sche Viel­falt und somit die Zer­stö­rung des Natur- und Nah­er­leb­nis für die Bür­ger im Osten zer­stört wird.“ Das Ver­hal­ten der SPD beschreibt Fried­helm Klemp so:  „Sie wol­len den Westen unse­rer Gemein­de öko­lo­gisch auf­wer­ten und den Osten in unse­rer Gemein­de öko­lo­gisch abwer­ten.“

Auch die Klein­gar­ten­an­la­ge am Oel­pfad wer­de nach Ansicht des Grü­nen-Spre­chers durch die Ost­um­ge­hung abge­wer­tet, was Ruhe und Natur­er­leb­nis ange­he. „Viel­leicht hat die SPD ja auch für den Osten unse­rer Gemein­de einen grü­nen Dau­men und ver­zich­tet auf die Ost­um­ge­hung“, schlägt Fried­helm Klemp vor.

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visage

Dipl.-Journalist

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