Gesundheitstag für Mitarbeiter des Kindergartenwerks im Ev. Kirchenkreis

Auch das gehörte zum Gesundheitstag dazu: gemeinsames Singen zum Anfang. (Foto AOK)

Auch das gehörte zum Gesund­heit­stag dazu: gemein­sames Sin­gen zum Anfang. (Foto AOK)

Wer täglich sich um andere küm­mert, der kommt schnell selb­st zu kurz. Damit dies nicht geschieht, haben die Mitar­bei­t­en­den des Kinder­garten­werkes im Ev. Kirchenkreis Unna nun einen Gesund­heit­stag ver­bracht. 210 Kol­legin­nen und Kol­le­gen, Erzieherin­nen, Reini­gungskräfte und Haus­meis­ter, beschäftigten sich in Haus Vil­ligst in Schw­erte einen Tag lang damit, was sie bei ihrer Arbeit gesund hält.

Der Gesund­heit­stag wurde in Koop­er­a­tion mit der AOK Nord­west ver­anstal­tet. Die AOK begleit­et das Gesund­heits­man­age­ment von Anfang an. Einen so großen Gesund­heit­stag hat­te man dort bish­er noch nicht durchge­führt. Ein lebendi­ger Vor­trag über „Alterns­gerechte Gestal­tung von Arbeit in Kitas“ eröffnete den Tag. Danach kon­nten die Teil­nehmenden selb­st aktiv wer­den: ob pro­gres­sive Muske­lentspan­nung oder Kurz-Bewe­gung­spro­gramme für zwis­chen­durch  oder Qi Gong, jed­er kon­nte selb­st erproben, was hil­ft, im All­t­ag ent­las­tend zu wirken.

Beson­deres Inter­esse galt auch dem The­ma Burn-Out-Vor­beu­gung in Vor­trag und Diskus­sion. „Die Mitar­bei­t­en­den haben den Tag zum Auf­tanken wahrgenom­men. Wir wollen mit solchen Ange­boten den hohen Anforderun­gen, denen die Mitar­bei­t­en­den aus­ge­set­zt sind, etwas ent­ge­genset­zen, was ihnen gut tut“, so blickt Her­rmann Schiefer, Geschäfts­führer des Kinder­garten­werkes auf den Gesund­heit­stag zurück.

Seit zwei Jahren führt der Ev. Kirchenkreis Unna ein betrieblich­es Gesund­heits­man­age­ment durch. Dazu gehören sowohl Analy­sen, welche Bedin­gun­gen gesun­des Arbeit­en braucht wie auch konkrete Maß­nah­men, die die Gesund­heit fördern. Die Mitar­bei­t­en­den der Kindertagesstät­ten wur­den als erste Mitar­bei­t­en­den­gruppe im Kirchenkreis befragt, der Gesund­heit­stag war eine der Maß­nah­men, die sich daraus ergaben.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.