Gerät kann Leben retten: Defibrillator für Seniorenbegegnungsstätte

Bürgermeisterin Ulrike Drossel (rechts) und Maria Allnoch, Regionalleiterin bei innogy, übergaben heute den Defibrillator an die Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee. (Foto: privat)

Bürgermeisterin Ulrike Drossel (rechts) und Maria Allnoch, Regionalleiterin bei innogy, übergaben heute den Defibrillator an die Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee. (Foto: innogy)

In der Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee in Holzwickede ist ab sofort ein mobiler Defibrillator für den Einsatz bei Herznotfällen stationiert. Der von innogy gesponserte elektronische Ersthelfer steht in einer speziellen Vitrine im Eingangsbereich der Seniorenbegegnungsstätte und ist jederzeit einsatzbereit.

Bürgermeisterin Ulrike Drossel übergab heute gemeinsam mit Maria Allnoch, Regionalleiterin bei innogy, den Defibrillator an die Senioreneinrichtung. „Wir freuen uns, die Gemeinde mit einem Defibrillator unterstützen zu können und sorgen damit für ein Stück Infrastruktur im Gesundheitswesen. Der Defibrillator als Notfallequipment kann auch von medizinischen Laien bedient werden und im Ernstfall Leben retten“, so Allnoch.

Das Gerät gibt nach dem Einschalten alle notwendigen Tätigkeiten akustisch klar und unmissverständlich vor. Es überprüft eigenständig die Herzfrequenz und beendet bei Bedarf ebenfalls eigenständig durch gezielte Stromstöße Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern. Der Defibrillator ist so konzipiert, dass kein Schaden verursacht werden kann. Ein Elektroschock wird nur abgegeben, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt.

Hintergrund: Der plötzliche Herztod ist mit mehr als 100 000 Betroffenen eine der häufigsten Todesursachen der Bundesrepublik außerhalb von Kliniken. Die Betroffenen haben eine Chance, eine solch gefährliche Situation schadensfrei zu überleben, wenn innerhalb von drei bis fünf Minuten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen wird.

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