Gemeinsame Abfallsammlung: Kamen steigt bei GWA Kommunal ein

Die inter­kom­mu­nale Zusam­men­ar­beit hat ein Bei­spiel mehr. Die Stadt Kamen macht ab 2019 mit Bönen und Holzwickede und dem Kreis gemein­same Sache. Sie steigt bei der von den bisher drei Part­nern im Herbst 2016 gegrün­deten GWA Kom­munal ein. Das Unter­nehmen küm­mert sich damit ab dem näch­sten Jahr auch in der Sese­ke­stadt um die Müll­ab­fuhr.

Ein wich­tiges Kri­te­rium für die vom Kreistag begrüßte Zusam­men­ar­beit sind Syn­er­gie­ef­fekte und Kosten­vor­teile: Nach den seit 2017 gemachten Erfah­rungen lässt sich die Auf­gabe in Eigen­regie gün­stiger erle­digen als bei der Beauf­tra­gung Dritter.

Unter­nehmen kal­ku­lieren z.B. bei län­geren Lauf­zeiten Risi­ko­zu­schläge ein, müssen natür­lich auch selbst etwas ver­dienen und vor allem: Sie müssen immer die Mehr­wert­steuer von der­zeit 19 Pro­zent auf­schlagen. Kosten­gün­stige Lei­stungs­er­brin­gung, Nut­zung von Syn­er­gie­ef­fekten und direkte Ein­fluss­nahme auf das ope­ra­tive Geschäft bei gleich­zei­tiger Erhal­tung der lokalen Sou­ve­rä­nität – das sind die Leit­planken, zwi­schen denen die inter­kom­mu­nale Zusam­men­ar­beit auch im Abfall­be­reich wei­ter­kommt.

Holzwickedes Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel gab den Ein­stieg der Stadt Kamen in die GWA auch im Haupt­aus­schuss diese Woche mit. Die Frak­tionen begrüßten den Ein­stieg der Kamener ein­hellig.

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