Gemeinderat muss Schulwegsicherung vor Dudenrothschule streichen

Die Maß­nah­men zur Schul­weg­si­che­rung an der Opher­dicker Stra­ße kön­nen nicht wie geplant umge­setzt wer­den: mor­gend­li­ches Ver­kehrs­cha­os an der Duden­roth­schu­le. (Foto: Gemein­de Holzwicke­de)

Neben der Ver­ei­di­gung von Til Kno­che (SPD), der als neu­es Rats­mit­glied für Jür­gen Scher­ding in den Gemein­de­rat nach­rück­te, stand eine Ände­rung des Maß­nah­men­ka­ta­logs ISEK im Mit­tel­punkt der heu­ti­gen öffent­li­chen Rats­sit­zung (15. Febru­ar).

Bereits im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss war über den Weg­fall der Maß­nah­me „Neu­ge­stal­tung des Stra­ßen­pro­fils Opher­dicker Stra­ße“ dis­ku­tiert wor­den. Die CDU kri­ti­sier­te hier, dass die­se Maß­nah­me nun­mehr gestri­chen wer­den soll, obwohl sie der Schul­weg­si­che­rung die­nen soll­te, von allen Frak­tio­nen gewünscht und einem Ver­kehrs­gut­ach­ter emp­foh­len wor­den war. Vor der Ent­schei­dung heu­te erläu­ter­te Ste­fan Thiel noch ein­mal für die Ver­wal­tung, war­um die­se Maß­nah­me aus dem ISEK-Kata­log gestri­chen wer­den muss: Bei der vor­ge­se­he­nen Ände­rung der Hal­te­stel­le und bei den Ände­run­gen an der Opher­dicker Stra­ße sei die Gemein­de Holzwicke­de gar nicht zustän­dig. Des­halb sei­en für die­se Maß­nah­men auch kei­ne Lan­des­mit­tel zu erhal­ten und ein­setz­bar.

Als der ISEK-Maß­nah­men­ka­ta­log sei­ner­zeit auf­ge­stellt wur­de, erin­ner­te Thiel, sei­en die pla­nungs­recht­li­chen Zustän­dig­kei­ten noch nicht für alle 37 auf­ge­nom­me­nen Maß­nah­men ganz klar gewe­sen, wes­halb eini­ge auch nur vor­sorg­lich auf­ge­nom­men wor­den sind.

Auftragsvergabe Mehrgenerationenspielplatz

Der Auftrag für den Bau wurde heute im Rats vergeben: Planskizze für den neuen Mehrgenerationenspielplatz im Emscherpark. (Foto: B.S.L. Landschaftsarchitekten)

Der Auf­trag für den Bau wur­de heu­te im Rats ver­ge­ben: Plan­skiz­ze für den neu­en Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­spiel­platz im Emscher­park. (Foto: B.S.L. Land­schafts­ar­chi­tek­ten)

Es hät­ten vor­her von der Ver­wal­tung Abstim­mungs­ge­sprä­che mit den über­ge­ord­ne­ten Stel­len erfol­gen müs­sen“, beton­te CDU-Frak­ti­ons­chef Frank Mar­kow­ski in einer Erklä­rung sei­ner Frak­ti­on. „Auf der Opher­dicker Stra­ße, die eine Kreis­stra­ße ist, kön­nen wir schul­weg­si­chern­de Maß­nah­men des­halb nun nicht eigen­ver­ant­wort­li­chen aus­füh­ren“, so der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de wei­ter. „Das müs­sen wir zäh­ne­knir­schend zur Kennt­nis neh­men. Die Ver­ant­wor­tung liegt jetzt allein beim Kreis Unna. Wir begrü­ßen es aber aus­drück­lich, dass die Ver­wal­tung zumin­dest noch ein Gespräch mit dem Kreis füh­ren will.“

Gegen die Stim­mend er CDU sprach sich der Gemein­de­rat in der Sit­zung heu­te auch gegen die Ein­füh­rung einer Holzwicke­de App aus und folg­te damit der Emp­feh­lung des Fach­aus­schus­ses.

Im anschlie­ßen­den nicht­öf­fent­li­chen Teil der Sit­zung ver­gab der Rat u.a. den Auf­trag zum Bau des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­spiel­plat­zes und sprach sich für den Abschluss eines Treu­hand­ver­tra­ges mit der WFG zur Ent­wick­lung der neu­en Gewer­be­flä­chen Rausin­ger Feld aus.

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visage

Dipl.-Journalist

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