Gegen drohenden Ärztemangel im Kreis: Medizinstipendien ab 2019

Man weiß ja nie, sagte sich die Mehr­heit im Kreistag und ver­ab­schie­dete eine Richt­linie für die Gewäh­rung von Sti­pen­dien für Stu­denten der Human­me­dizin. Dahinter steckt die Idee, den Kreis vor einem Ärz­te­mangel durch Bin­dung von medi­zi­ni­schem Nach­wuchs an den Standort zu bewahren. Aktuell gibt es kein Pro­blem.

Im ersten Schritt sollen mit Beginn des Win­ter­se­me­sters 2019 drei Stu­denten mit je 500 Euro monat­lich und für ins­ge­samt maximal vier Jahre unter­stützt werden. Die Zahl der zu diesen Kon­di­tionen finan­ziell geför­derten ange­henden Human­me­di­ziner soll im Laufe der Jahre in Drei­er­schritten steigen: Mit Beginn des Win­ter­se­me­sters 2022 sollen ins­ge­samt zwölf Stu­denten geför­dert werden. Die über die Jahre 2019/​2020 bis 2022/​2023 zu zah­lende Summe liegt bei ins­ge­samt 288.000 Euro.

Das Sti­pen­dium ist an Vor­gaben gebunden: Die Prü­fungen sollen in der Regel­stu­di­en­zeit abge­legt und das Prak­ti­sche Jahr nach Mög­lich­keit im Kreis absol­viert werden. Außerdem müssen sich die durch das Sti­pen­dium unter­stützten Medi­ziner nach der Appro­ba­tion im Kreis Unna zum Fach­arzt wei­ter­bilden lassen oder im Kreis­ge­biet als Arzt prak­ti­zieren bzw. in den öffent­li­chen Gesund­heits­dienst ein­steigen.

Die Richt­linie findet sich hier zum Down­load in den Kreis­tags­vor­lagen vom 9. Oktober. PK | PKU

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