Freundeskreis lädt im März zu 3. Französischen Kulturtagen ein

Die Buchautorin und FAZ-Korrespondentin in Paris, Michaela Wiegel. (Foto: Freundeskreis)
Die Buch­au­torin und FAZ-Kor­re­spon­dentin in Paris, Michaela Wiegel. (Foto: Freun­des­kreis)

Der Holzwickeder Freun­des­kreis Lou­viers lädt im März zu den 3. Fran­zö­si­schen Kul­tur­tagen in der Emscher­quell­ge­meinde ein. Vom 14. bis zum 30. März 2019 werden nahezu täg­lich Ange­bote mit Bezug zu Frank­reich und zur fran­zö­si­schen Kultur unter­breitet.

Nähere Infor­ma­tionen gibt es hierzu auf www.hallo-salut.de. Dort sind Kar­ten­be­stel­lungen mög­lich wie ebenso unter Tel. 91 28 30.

Eröffnet werden die Kul­tur­tage am Don­nerstag (14. März) auf Haus Opher­dicke in Anwe­sen­heit der fran­zö­si­schen Gene­ral­kon­sulin aus Düs­sel­dorf, Dr. Olivia Ber­keley-Christ­mann. Auch Landrat Michael Makiolla und Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel haben ihr Kommen ange­kün­digt.

Michaela Wiegel hält Eröffnungsvortrag

Die Eröff­nungs­ver­an­stal­tung steht jeder­mann offen, jeder Inter­es­sent ist herz­lich ein­ge­laden. Ein­tritt: 7,50 Euro inklu­sive Begrü­ßungs­ge­tränk. Geboten wird ein überaus inter­es­santer Ein­füh­rungs­vor­trag der FAZ-Kor­re­spon­dentin und Buch­au­torin Michaela Wiegel: „Emma­nuel Macron – eine Her­aus­for­de­rung für Deutsch­land ?“

Nicht weit von Holzwickede wurde Emma­nuel Macrons Inter­esse an Deutsch­land geweckt. Zwei Mal nahm der hoch­be­gabte Schüler der Jesui­ten­schule La Pro­vi­dence aus Amiens an einem Aus­tausch mit einem Dort­munder Gym­na­sium teil. Im Wahl­kampf 2017 stieg der Über­ra­schungs­kan­didat zum Hoff­nungs­träger für ein zwei­felndes Europa auf. Nach dem Brexit-Votum war er der erste Wahl­sieger, der sich ent­schlossen gegen den Zer­fall Europas auf­bäumte. Wer ist der Mann, der als fran­zö­si­scher Prä­si­dent uner­müd­lich für eine engere Zusam­men­ar­beit zwi­schen Frank­reich und Deutsch­land zugun­sten Europas ein­tritt? Michaela Wiegel stellt einen jungen, noch seinen poli­ti­schen Weg suchenden Staats­chef vor, dessen größter Antrieb die Befürch­tung ist, seine Genera­tion könne als Toten­gräber des euro­päi­schen Eini­gungs­pro­zesses in die Geschichte ein­gehen.

  • Termin: Don­nerstag (14. März), 19 20 Uhr (Ein­lass: 18.30 19.30 Uhr), Spie­gel­saal Haus Opher­dicke, Dorfstr. 29 (Update: Geän­derte Öff­nungs­zeit durch den Freun­des­kreis bekannt­ge­geben)

Info: Michaela Wiegel ver­folgt seit 1998 für die „Frank­furter All­ge­meine Zei­tung“ das poli­ti­sche Geschehen in Frank­reich. Dem Wahl­sieger Macron hat sie eine 2018 ver­öf­fent­lichte Bio­gra­phie „Ein euro­päi­scher Visionär – eine Her­aus­for­de­rung für Deutsch­land?“ gewidmet. Sie hat an der Sci­ences Po in Paris und an der John F. Ken­nedy School in Har­vard stu­diert.

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