Fraktionen immer noch uneins über Rathaus-Jubiläum

Die Gemeinde weiß noch immer nicht genau, wie sie das Jubiläum begehen will: Wird am 21. Oktober 100 Jahre alt. . (Foto: Peter Gräber)

Die Gemein­de weiß noch immer nicht genau, wie sie das Jubi­lä­um bege­hen will: Das Holzwicke­der Rat­haus wird am 21. Okto­ber 100 Jah­re alt.  (Foto: Peter Grä­ber)

Das Rat­haus-Jubi­lä­um und das Ehren­amt stan­den eben­falls auf der Tages­ord­nung des Aus­schus­ses für Schu­le, Sport, Kul­tur und Städ­te­part­ner­schaf­ten am Mitt­woch (24.6.) die­ser Woche.

Nach­dem ihr Vor­schlag, eine Ehren­amts­kar­te ein­zu­füh­ren, abge­lehnt wor­den war, unter­nahm die  CDU einen neu­en Vor­stoß, den in Holzwicke­de ehren­amt­lich Täti­gen eine Aner­ken­nung zukom­men zu las­sen. In wel­cher Form – dar­über berie­ten die Frak­tio­nen ein­ge­hend in der Sit­zung. Als Ergeb­nis soll die Ver­wal­tung nun die Orts­ver­bän­de für Sport und Kul­tur, den Orts­ju­gend­ring und den Senio­ren­bei­rat anschrei­ben und um Vor­schlä­ge bit­ten, wel­che Ehren­amt­li­chen in wel­cher Form gewür­digt wer­den sol­len.

Ehrenamtliche sollen gewürdigt werden

Völ­lig uneins zeig­ten sich die Frak­tio­nen anschlie­ßend in der Fra­ge, wie der 100. Geburts­tag des Rat­hau­ses am 21. Okto­ber des Jah­res began­gen wer­den soll. Die CDU hat­te den Antrag gestellt, aus die­sem Anlass ein gro­ßes Bür­ger­fest auf dem Markt zu fei­ern. Fer­ner soll­te mit einer Gedenk­ta­fel an die Opfer von Gewalt und Ver­fol­gung erin­nert wer­den. Auch die KAB Lieb­frau­en und der Histo­ri­sche Ver­ein haben eine Gedenk­ta­fel bean­tragt.

In der Sit­zung berich­te­te die Ver­wal­tung über den Stand der Vor­be­rei­tun­gen. Danach sind ins­ge­samt 10.000 Euro bereit­ge­stellt wor­den, um das Jubi­lä­um zu bege­hen. Geplant sind dafür bis­her ein Son­der­stem­pel (700 Euro), eine Fest­schrift in der Auf­la­ge von 250 Stück (ca. 2.500 Euro) sowie 100 Jubi­lä­ums­bäu­me.

Fast 30.0000 Euro Zuschüsse für Vereine

Nach län­ge­rer Dis­kus­si­on einig­ten sich die Frak­tio­nen mehr­heit­lich dar­auf, dass kein gro­ßes Bür­ger­fest statt­fin­den soll. Die Ver­wal­tung soll die bis­he­ri­ge Pla­nung noch wei­ter aus­fei­len. So soll die Fest­schrift auf jeden Fall in einer deut­lich höhe­ren Auf­la­ge als 250 Stück erschei­nen. Dr. Eden soll­te sei­nen ange­kün­dig­ten histo­ri­schen Vor­trag  im Sit­zungs­zim­mer des Rat­hau­ses auf Wunsch mehr­fach hal­ten, um mög­lichst vie­len Bür­gern Gele­gen­heit zum Besuch zu geben. Schließ­lich ist ange­dacht, auch noch ein gro­ßes Zelt auf dem Markt­platz auf­zu­stel­len, um wet­ter­fe­ster zu wer­den, bei­spiels­wei­se bei der Ver­stei­ge­rung eines von einer Holzwicke­der Künst­le­rin gespen­de­ten Bil­des.

Schließ­lich emp­fahl der Aus­schuss ein­stim­mig die Ver­ga­be finan­zi­el­ler Zuschüs­se nach den Richt­li­ni­en an die kul­tu­rel­len Ver­ei­ne, Initia­ti­ven und Chö­re (ins­ge­samt 10.328 Euro), an die Sport­ver­ei­ne (ins­ge­samt 17.474 Euro) sowie an die Ver­ei­ne zur För­de­rung der Städ­te­part­ner­schaf­ten (ins­ge­samt 1.039 Euro).

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Dipl.-Journalist

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