Flughafen: Georgier mit internationalem Haftbefehl festgenommen

(ots) Urkun­den­fäl­schung in Deutsch­land — Woh­nungs­ein­brü­che, schwe­re Heh­le­rei in Frank­reich — der Bun­des­po­li­zei ging am Dort­mun­der Flug­ha­fen ein „dicker Fisch“ ins Netz:

Eigent­lich war es eine ganz nor­ma­le Fest­nah­me am Dort­mun­der Flug­ha­fen, wel­che Ein­satz­kräf­te der Bun­des­po­li­zei gestern Mor­gen (4. Dezem­ber) durch­führ­ten. Ein Tele­fo­nat mit den fran­zö­si­schen Behör­den änder­te dann jedoch eini­ges.

Gegen 7.30 Uhr über­prüf­ten Bun­des­po­li­zi­sten einen 44-jäh­ri­gen Geor­gi­er, nach­dem die­ser mit einem Flug aus Kuta­si (Geor­gi­en) ver­such­te, am Dort­mun­der Flug­ha­fen ein­zu­rei­sen. Dabei stellt sich her­aus, dass gegen den Mann ein Haft­be­fehl des Amts­ge­richts in Kon­stanz vor­lag. Wegen Urkun­den­fäl­schung hat­te das Gericht den 44-Jäh­ri­gen zu einer Geld­stra­fe von 600 Euro ver­ur­teilt.

Recher­chen erga­ben, dass der Geor­gi­er sich auch in Frank­reich nicht an die Geset­ze gehal­ten hat­te. Nach Rück­spra­che mit den fran­zö­si­schen Behör­den erlie­ßen die­se, noch am glei­chen Tag, einen inter­na­tio­na­len Haft­be­fehl. Dort gilt er als Tat­ver­däch­ti­ger für meh­re­re Woh­nungs­ein­brü­che, Dieb­stäh­le und schwe­re Heh­le­rei.

Bun­des­po­li­zi­sten lie­fer­ten ihn in das Poli­zei­ge­wahr­sam ein, von wo er einem Haft­rich­ter vor­ge­führt wur­de, der einen Aus­lie­fe­rungs­haft­be­fehl gegen den 44-Jäh­ri­gen erließ.

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