Fledermäuse unter Schutz: Beim Bauen auf seltene Tiere achten

Die Fledermaus steht unter Schutz. (Foto: H. Knüwer - Kreis Unna)

Die Fle­der­maus steht unter Schutz. (Foto: H. Knüwer — Kreis Unna)

(PK) Alle hei­mi­schen Fle­der­maus­ar­ten ste­hen unter beson­de­rem Arten­schutz. Dar­auf weist die Unte­re Land­schafts­be­hör­de des Krei­ses Unna hin und appel­liert, die Quar­tie­re der sel­ten gewor­de­nen Tie­re zu erhal­ten.

Ins­be­son­de­re bei Bau­maß­nah­men und Sanie­rungs­ar­bei­ten soll­ten Bau­her­ren auf­merk­sam sein. So ist es gesetz­lich ver­bo­ten, die Wochen­stu­ben, in denen Fle­der­mäu­se im Juni und Juli ihre Jun­gen zur Welt brin­gen, zu stö­ren.

Wich­tig sei, unter­streicht die Unte­re Land­schafts­be­hör­de, auch die För­de­rung eines aus­rei­chen­den Nah­rungs­an­ge­bo­tes, das im Wesent­li­chen aus Insek­ten – von Mücken bis Mai­kä­fern — besteht. Des­halb soll­ten Gärt­ner auf den Ein­satz von Insek­ti­zi­den ver­zich­ten, weil Fle­der­mäu­se die­se zusam­men mit den Insek­ten auf­neh­men und dar­an ster­ben kön­nen.

Von den deutsch­land­weit nach­ge­wie­se­nen 24 Fle­der­maus­ar­ten kom­men 21 in Nord­rhein-West­fa­len vor.

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