Fischereiprüfung im Mai: 169 neue Petrijünger im Kreis

Sie haben die Angel aus­ge­wor­fen und einen Fische­rei­schein „an Land gezo­gen“. Was nach dem gro­ßen Wurf locker aus dem Hand­ge­lenk klingt, ist aller­dings har­te Arbeit. Die bei der Fische­rei­prü­fung im Mai erfolg­rei­chen 169 Petri­jün­ger haben vor­her rich­tig gebüf­felt.

Die Prü­fung wird von der Unte­ren Fische­rei­be­hör­de des Krei­ses durch­ge­führt und besteht aus zwei Tei­len. In der schrift­li­chen Prü­fung müs­sen 45 von 60 Fra­gen rich­tig beant­wor­ten wer­den. Zusätz­li­che Her­aus­for­de­rung: Aus jedem der sechs Sach­ge­bie­te, die Fisch­kun­de bis hin zur Geset­zes­kun­de umfas­sen, müs­sen min­de­stens sechs von zehn Ant­wor­ten rich­tig sein.

Beim zwei­ten Teil geht es um die Pra­xis. Gefragt sind das Wis­sen über die hier vor­kom­men­den Fische, Neu­nau­gen und Kreb­se und das Kön­nen, eine Angel zum Fan­gen einer bestimm­ten Fisch­art waid­ge­recht zusam­men­zu­stel­len.

Von den erfolg­rei­chen Prüf­lin­gen kom­men 11 aus Berg­ka­men, 5 aus Bönen, 5 aus Frön­den­berg, 7 aus Holzwicke­de, 10 aus Kamen, 25 aus Lünen, 4 aus Selm, 16 aus Schwer­te, 14 aus Unna, 6 aus Wer­ne und 66 aus nicht kreis­an­ge­hö­ri­gen Städ­ten und Gemein­den. Deut­lich wur­de auch bei die­ser Prü­fung: Mit 24 Teil­neh­me­rin­nen ist Angeln offen­sicht­lich noch Män­ner­sa­che.

Übri­gens: 17 Bewer­ber fie­len durch, sechs von ihnen bekom­men aber im Juni eine zwei­te Chan­ce. PK|PKU

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