FDP mahnt Pflege der Wegeseitengräben in Außenbereichen an

Wege­sei­ten­grä­ben, wie hier am Hengser Weg, wer­den nach Ansicht der FPD nicht aus­rei­chend gepflegt durch die Gemeinde.(Foto: P. Grä­ber — Emscherblog.de)

Die FDP mahnt in einer Anfra­ge an die Bür­ger­mei­ste­rin die man­gel­haf­ten Pfle­ge­ar­bei­ten in den Wege­sei­ten­ka­nä­len in den Außen­be­rei­che der Gemein­de an.

Die FDP Frak­ti­on Holzwicke­de hat­te im Zuge der Haus­halts­ein­brin­gung für das Jahr 2017 wei­te­re Mit­tel für Pfle­ge­ar­bei­ten im Bereich der Wege­sei­ten­grä­ben bean­tragt, erin­nert Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer Lars Ber­ger in dem Schrei­ben an die Ver­wal­tungs­spit­ze. „Die man­geln­de Not­wen­dig­keit sol­cher zusätz­li­chen Mit­tel wur­de sei­ner­zeit von der Käm­me­rei im Wesent­li­chen maß­geb­lich damit begrün­det, dass im Haus­halt der Gemein­de eine grö­ße­re Haus­halts­po­si­ti­on zur Abwas­ser­be­sei­ti­gung ein­ge­stellt sei, aus der auch Pfle­ge­ar­bei­ten bzw. Wie­der­her­stel­lungs­ar­bei­ten im Bereich der Sei­ten­grä­ben finan­ziert wer­den kön­nen.“

Folgeschäden

Die Wege­sei­ten­grä­ben führ­ten schließ­lich Ober­flä­chen­was­ser ab und sei­en somit über die­se Haus­halts­stel­le abge­deckt. „Nun neigt sich das Haus­halts­jahr dem Ende. Aller­dings konn­ten wir bis­her kei­ner­lei Arbei­ten fest­stel­len“, kri­ti­siert Ber­ger. „Ich möch­te nicht noch­mals die Not­wen­dig­keit der Arbei­ten in die­sem Bereich erläu­tern. Aller­dings wei­se ich wie­der­holt dar­auf hin, dass ein Nicht­han­deln zu erheb­li­chen Fol­ge­schä­den führt und auch schon sicht­bar geführt hat.“

Zuneh­men­de Stark­re­gen­fäl­le könn­ten in den Außen­be­rei­chen nicht mehr rich­tig abge­führt wer­den, so der FDP-Spre­cher. Ban­ket­ten­auf­wuchs und Ver­lan­dung ver­hin­der­ten ein Abflie­ßen des Ober­flä­chen­was­sers. Ver­stopf­te Ver­roh­run­gen an Wege­über­fahr­ten führ­ten zu Auf­stau­un­gen und klei­nen Über­schwem­mun­gen. „Die tech­ni­schen Hin­ter­grün­de soll­ten in der Fach­ab­tei­lung doch aus­rei­chend bekannt sein“, schließt das Schrei­ben Lars Ber­gers.

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