FDP beantragt Schulterschluss mit anderen Kommunen gegen „Krähenplage“

Saatkrähe (Foto: Wikipedia - Andreas Trepte)

Die FDP will den gesetzlichen Schutz der Saatkrähe lockern. (Foto: Wikipedia – Andreas Trepte)

Die FDP Holzwickede hat beantragt, dass sich die Gemeinde Holzwickede dem „Runden Tisch“ mehrerer NRW-Kommunen anschließt,  um gemeinsam gegenüber der Landesregierung den gesetzespolitischen Forderungen in Sachen „Krähenplage“ mehr Nachdruck zu verleihen.

Die FDP begründet ihren Antrag damit. dass die Krähenplage die Holzwickeder Bevölkerung weiterhin uneingeschränkt beschäftigt. Die Krähen hätten zudem ihre Niststellen bereits auch auf Bereiche außerhalb der allseits bekannten Quartiere um Markt und kath. Kirche ausgedehnt.

Die Stadt Soest habe mit mehreren weiteren NRW-Kommunen einen sogenannten „Runden Tisch“ gebildet, um mit einer geeinten Stimme gegenüber der Landesregierung aufzutreten, heißt es in dem Antrag der FDP. „Gemeinsam muß hier von kommunaler Ebene darauf gedrängt werden, dass gesetzespolitisch Lockerungen erfolgen, um die Krähenplage einzudämmen.“ Das Ausmaß der Krähenpopulation nimmt nach Ansicht der FDP  landesweit neue Rekordwerte ein:  Die Zahl der Krähennester sei 2015 um zuwölf Prozent gestiegen. Bisherige Aktionen wie etwa der Nesterklau oder Baumbeschnitt hätten auch bin Holzwickede nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt.

„Abhilfe kann nur geschaffen werden, wenn die bestehenden Gesetze geändert bzw. gelockert werden“, so die FDP. Andere Bundesländer und das europäische Ausland könnten dazu durchaus Vorbild sein. „Holzwickede sollte sich dem Verbund dieser betroffenen Kommunen unbedingt zeitnah anschließen.“

Der Antrag der FDP wird im nächsten Umweltausschuss (27.6.) behandelt.

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visage

Dipl.-Journalist

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