Familie online: Konferenz lenkt Blick auf Chancen der Digitalisierung

Fami­li­en­kon­fe­renz auf Haus Opher­dicke: Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schol­li­bo­tics aus Lünen erklä­ren Mini­ste­rin Chri­sti­na Kamp­mann ihren Robo­ter. (Foto: Bir­git Kal­le – Kreis Unna)

(PK) Stei­gen­de Anfor­de­run­gen und Bela­stun­gen sind eine Her­aus­for­de­rung für die Fami­lie von mor­gen. Die Digi­ta­li­sie­rung ver­spricht einen Zuge­winn an Zeit, Fle­xi­bi­li­tät und Lebens­qua­li­tät. Rund um die Chan­cen und Risi­ken die­ser neu­en Wirk­lich­keit dreh­te sich eine Fami­li­en­kon­fe­renz auf Haus Opher­dicke. Titel: „Fami­lie 4.0 – Fami­lie in 20 Jah­ren“.

Das Inter­es­se war groß: Rund 90 Teil­neh­mer aus dem gesam­ten Kreis­ge­biet waren nach Holzwicke­de gekom­men. Das Bünd­nis für Fami­lie Kreis Unna hat­te zu der Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den und pro­mi­nen­te Gäste gewon­nen: Mit Chri­sti­na Kamp­mann, der NRW-Mini­ste­rin für Fami­lie, Kin­der, Jugend, Kul­tur und Sport, und Dr. Remi Stork von der Evan­ge­li­schen Arbeits­ge­mein­schaft Fami­lie NRW war das Podi­um neben Ver­tre­tern aus dem Kreis­ge­biet besetzt.

Die Fami­li­en­mi­ni­ste­rin erklär­te: „Beim mobi­len Arbei­ten gibt es noch vie­le unge­nutz­te Poten­tia­le. Loka­le Bünd­nis­se, wie das Bünd­nis für Fami­lie im Kreis Unna kön­nen einen wich­ti­gen Bei­trag lei­sten und bei Arbeit­ge­bern für mehr mobi­les Arbei­ten wer­ben. Denn für Fami­li­en ist quer durch alle Gesell­schafts­schich­ten Zeit­not ein drän­gen­des Pro­blem. Hier­bei ist die Digi­ta­li­sie­rung eine gro­ße Chan­ce. Die­se müs­sen wir alle gemein­sam nut­zen.“

Wie die Digi­ta­li­sie­rung nicht nur Fami­li­en­all­tag und Arbeits­le­ben beein­flus­sen, son­dern wel­che Rol­le sie auch im Kita- und Schul­all­tag sowie für das Zusam­men­le­ben und Woh­nen in Fami­li­en spielt, wur­de in ver­schie­de­nen Foren erör­tert. Zum Ein­stieg hat­te Dr. Remi Stork sei­ne Visi­on von der Fami­lie in 20 Jah­ren in einem Vor­trag skiz­ziert.

Familie 4.0 — Familie in 20 Jahren“

Mit vie­len prak­ti­schen Bei­spie­len berei­cher­ten die Gäste Dani­el Marx (Geschäfts­füh­rer UNIQ GmbH), Danie­la Wal­ken­horst (Vor­sit­zen­de des Jugend­amts-Eltern­bei­rats der Kreis­stadt Unna) und die Schol­li­bo­tics – die frisch von der Welt-Robo­ter-Olym­pia­de aus Indi­en zurück­ge­kehr­te Schü­ler­grup­pe aus Lünen – die Dis­kus­si­on.

Wir haben gese­hen, dass es selbst­be­wuss­te Men­schen braucht, um die Digi­ta­li­sie­rung sinn­voll zu nut­zen“, fass­te Petra Busch­mann-Simons als Vor­sit­zen­de des Bünd­nis­ses für Fami­lie die Kon­fe­renz zusam­men.

Wir haben gese­hen, dass es selbst­be­wuss­te Men­schen braucht, um die Digi­ta­li­sie­rung sinn­voll zu nut­zen“

Petra Busch­mann-Simons , Vor­sit­zen­de Bünd­nis für Fami­lie

Die Fami­li­en­kon­fe­renz des Bünd­nis­ses für Fami­lie ist übri­gens ein Muster­bei­spiel für gelun­ge­ne Netz­werk­ar­beit, denn an den Vor­be­rei­tun­gen betei­ligt sind der Evan­ge­li­sche Kir­chen­kreis, das Job­cen­ter Kreis Unna, Com­pe­ten­tia (Kom­pe­tenz­zen­trum Frau und Beruf West­fä­li­sches Ruhr­ge­biet bei der Wirt­schafts­för­de­rung Kreis Unna), der AWO Unter­be­zirk Unna und die Kreis­stadt Unna.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Bünd­nis für Fami­lie gibt es im Inter­net unter www.kreis-unna.de (Such­be­griff Bünd­nis für Fami­lie)

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