Ev. Gemeinde feiert bei Kaiserwetter: vergnügt, erlöst, befreit

Zwei Tage lang feierte die evangelische Kirchengemeinde Holzwickede-Opherdicke an diesem Wochenende ihr Gemeindefest: Die Hip-Hop-Gruppe des Treffpunkts Villa zeigt eine Tanzdarbietung. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Zwei Tage lang feierte die evan­ge­lis­che Kirchenge­meinde Holzwickede-Opherdicke an diesem Woch­enende ihr Gemein­de­fest: Die Hip-Hop-Gruppe des Tre­ff­punk­ts Vil­la zeigt eine Tanz­dar­bi­etung. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de)

Bei richtigem Kaiser­wet­ter feierte die evan­ge­lis­che Kirchenge­meinde ihr zweitägiges Gemein­de­fest an diesem Woch­enende: Ein abwech­slungsre­ich­es und attrak­tives Pro­gramm sorgte an bei­den Ver­anstal­tungsta­gen für einen aus­ge­sprochen guten Besuch. „Für mich war es ja das erste Gemein­de­fest“, zog Gemein­deref­er­ent Hen­drik Lemke am Nach­mit­tag heute erste Bilanz. „Aber ich finde, es ist sehr gut gelaufen und war super besucht.“

Eröffnet wurde das Fest am Sam­stag (10.6.) durch die Zweitk­lässler der Duden­roth­schule, die das Lied vom Brud­er Jakob mehrsprachig vortru­gen und sich dabei mit bun­ten Boomwhack­ern begleit­eten. Für die jün­geren Besuch­er des Gemein­de­festes wurde an bei­den Tagen eine ganze Menge geboten: Der Kindertrödel, der in diesem Jahr bei nicht ganz so vie­len „Händlern“ auf Inter­esse stieß, das Spiel­mo­bil des Ort­sju­gen­dringes und die mobile Feuer­wehr-Bastel­w­erk­statt gehören schon zu den fes­ten Pro­gramm­punk­ten. Doch die Ev. Jugend hat­te auch wieder für einige span­nende neue Ange­bote gesorgt.

Auf ein­er Art Hüpf­burg kon­nten Kinder und Jugendliche beim Bungee-Run aus­pro­bieren, wie weit sie gegen die Zugkraft ein­er Gum­mileine laufen kön­nen. Erst­mals kon­nten sich auch kleine Grup­pen oder Einzelper­so­n­en an bei­den Tagen in einem Escape Room der Her­aus­forderung ver­schieden­er Rät­sel stellen und ver­suchen, aus dem Raum, der im Jugend­heim ein­gerichtet wor­den war, zu entkom­men. Manuel Werth, ein Ehe­ma­liger, der inzwis­chen in Köln lebt, hat­te sein per­sön­lich­es Steck­enpferd, die Slack­line, mit gebracht und aufge­baut. Bei der Slack­line han­delt es sich um eine Art hän­gen­des Seil, das begeis­tert von Kindern und auch älteren Besuch­ern angenom­men wurde, die darauf ihren Gle­ichgewichtssinn trainieren kon­nten.

Freiluft-Gottesdienst auf dem Marktplatz am Sonntag

Das Fam­i­lien­zen­trum Löwen­zahn hat­te natür­lich auch seine Tore geöffnet, so dass die jüng­sten Besuch­er die Spiel­geräte auf dem Gelände nutzen und die Erwach­se­nen die Gele­gen­heit nutzen und sich über die Ein­rich­tung informieren kon­nten.

Über­haupt war Infor­ma­tion im Jahr des Refor­ma­tion­sju­biläums bei diesem Gemein­de­fest groß geschrieben. Die Ev. Jugend hat­te vom Kirchen­tag in Berlin einen Kiosk mit­ge­bracht und aufge­baut, der gle­ich neben dem Bauwa­gen stand, der auch schon am Fre­itag auf dem Wochen­markt Wer­bung für das Luther-Jahr gemacht hat­te. „Wir wollen damit auch schon ein­mal etwas Wer­bung für den Kirchen­tag 2019 machen, der ja vor unser­er Haustür in Dort­mund stat­tfind­en wird“, erk­lärt Alexan­der Schieweck dazu. Über das ganze Gelände verteilt hat­ten sich die ver­schiede­nen Grup­pen der Kirchenge­meinde, aber auch andere Vere­ine wie der NABU oder der Vere­in „Wir für Holzwickede“ mit seinem Bücherzelt aufge­baut und boten Infor­ma­tio­nen oder auch Leck­ereien oder Getränke an.

Der Son­ntag begann heute Vor­mit­tag mit einen Freiluft-Gottes­di­enst auf dem Mark­t­platz. Danach wurde das Fest auf dem Gelände der evan­ge­lis­chen Kirchenge­meinde an der Goethes­traße fort­ge­set­zt. Abgerun­det wurde das Pro­gramm dort heute durch Auftritte der Hip-Hop-Gruppe des Tre­ff­punk­tes Vil­la und der Mit­glieder des Chores ohne Namen.

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Dipl.-Journalist

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