Es kann auch mehrere geben: Haarstrangfest für alle Highländer ein Riesenspaß

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Auf dem Hof Erb­stö­ßer fand heu­te das 2. Haarst­rang­fest statt: Baum­stamm-Weit­wer­fen war eine der Dis­zi­pli­nen der High­land-Games. (Foto: Peter Grä­ber)

Ech­te High­län­der kann Regen nicht schrecken – und so lie­ßen sich auch die Holzwicke­der Berg­völ­ker nicht abhal­ten, heu­te (23. Juli) das 2. Haarst­rang­fest auf dem Hof Erb­stö­ßer in Heng­sen zu besu­chen. Ver­an­stal­ter waren der MGV Ein­tracht Heng­sen und die Land­ju­gend Holzwicke­de, aber auch vie­le wei­te­re Ver­ei­ne mach­ten wie­der mit.

Zum Auf­takt um 13 Uhr hat­te es noch leich­ten Nie­sel­re­gen gege­ben. Doch MGV-Urge­stein Fried­rich-Wil­helm Schmidt, im „Neben­be­ruf“ Orts­vor­ste­her in Heng­sen, zeig­te uner­schüt­ter­li­chen Opti­mis­mus: „Das wird schon. Spä­te­stens ab 15 Uhr scheint die Son­ne.“

Und „Süm­mel“ soll­te recht behal­ten.

Nach­dem die Besu­cher anfangs noch recht zag­haft vor­bei­schau­ten, waren die High­land-Games eine knap­pe Stun­de spä­ter schon rich­tig gut besucht. Schließ­lich woll­ten sich vie­le Hengser und Opher­dicker die span­nen­den Wett­kämp­fe nicht ent­ge­hen las­sen.,

Und die Damen zeig­ten tat­säch­lich gro­ßen Ehr­geiz in ihrer Para­de­di­zi­plin, dem Hand­ta­schen-Weit­wurf. Beim Gum­mi­stie­fel-Weit­wurf offen­bar­ten die Damen aller­dings klei­ne­re Schwä­chen. Kein Wun­der, schließ­lich ste­hen sie doch eher auf High Heels denn auf klo­bi­ge Gum­mitre­ter.

Etwas spä­ter Schrit­ten dann auch die Her­ren der Schöp­fung zur Tat und schleu­der­ten wahl­wei­se Baum­stamm, Hin­kel­stein oder den Vor­schlag­ham­mer.

Trecker-Pulling nur für starke Männer

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Früh übt sich, wer ein ech­ter High­län­der wer­den will. (Foto: Peter Grä­ber)

Um 15 Uhr hat­ten der Chor ohne Namen, der in die­sem Jahr ganz ele­gant in Schwarz und mit Zylin­dern auf­trat, bereits ein rich­tig gro­ßes Publi­kum. Das hat­te sich unter­des­sen auch schon an den Fut­ter­stän­den rings­um mit lecke­rer „High­lan­der Erb­sen­sup­pe“, „High­lan­der Döner“, „High­lan­der Räu­ch­er­fo­rel­len“. Brat­wurst, Pom­mes und Sala­ten gestärkt.

Was auch sehr nötig war. Denn um 16 Uhr durf­ten sich alle, die noch über­schüs­si­ge Kräf­te hat­ten, beim Trecker-Pul­ling mit einem PS-Boli­den der Schlü­ter- und Schlep­per­freun­de mes­sen.

Wer es etwas ruhi­ger ange­hen las­sen woll­te, konn­te sich an den Stän­den des Histo­ri­schen Ver­eins, des VdK und auch der NABU Orts­grup­pe Holzwicke­de infor­mie­ren und an gei­sti­ger Nah­rung güt­lich tun.

Nach dem Trecker-Pul­ling stan­den kei­ne wei­te­ren Kraft­tak­te mehr an, allen­falls die Stimm­bän­der wur­den noch stra­pa­ziert.

Der MGV Heng­sen bat gegen 16,30 Uhr zu einem Offe­nen Sin­gen.

Ab etwa 18.30 Uhr sorg­te dann auch die Band „Just4fun“ mit Oldies und Ever­greens für Stim­mung. Bei der Pre­mie­re des Haarst­rang­fe­stes im Vor­jahr konn­ten die Besu­cher gar nicht genug davon hören, so dass schließ­lich sogar der Vor­rat an Kalt­ge­trän­ken zu Nei­ge ging.  In die­sem Jahr soll­te das nicht wie­der pas­sie­ren. Dafür hat­ten die Ver­an­stal­ter Vor­sor­ge getrof­fen.

Des­halb dürf­te auch kei­ne Gefahr bestehen, dass der zur nächt­li­chen Stun­de noch vor­ge­se­he­ne Rudel-Mit­SingS­pass wegen aus­ge­trock­ne­ter Keh­len aus­fal­len muss.

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visage

Dipl.-Journalist

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