Erfolgreicher Gründer auch sportlich gut dabei: Erster Ironman 70.3 für Daniel Marx

Daniel Marx vor dem Start zum Ironman mit seiner Familie. (Foto: privat)

Daniel Marx nach dem Ironman-Wett­be­werb mit seiner Familie. (Foto: privat)

Zu einem ganz beson­deren Kurz­ur­laub ist Daniel Marx, Geschäfts­führer der UNIQ GmbH, am ver­gan­genen Wochen­ende nach Mal­lorca gereist. Aber nein, es sollte kein Strand­ur­laub werden, viel­mehr hat der erfolg­reiche Jung-Unter­nehmer den Ironman 70.3, einen Tri­athlon der Super-Klasse, absol­viert. In Zahlen hieß es für ihn: 1,9 Kilo­meter Schwimmen, 90 Kilo­meter Rad­fahren und 21,1 Kilo­meter Laufen.

Wir spra­chen mit dem Mit­be­gründer des Schnäpp­chen-Blogs Urlaubsguru.de dar­über, wie er seinen ersten Ironman-Wett­ber­werb erlebt hat.

Wie war es?

Daniel Marx: Unglaub­lich beein­druckend! Kurz vor dem Start stand ich mit rund 3.500 Men­schen gemeinsam am Strand. Bereit, alles zu geben. Die Atmo­sphäre war cool und fast schon fami­liär, da der Ironman 70.3 spe­ziell für Hob­by­sportler gedacht ist. Noch vor dem Start kam ich direkt mit anderen Teil­neh­mern ins Gespräch. Man tauscht sich unter­ein­ander aus.

Was war für dich der schönste Augen­blick?

Daniel Marx: Mein Vater hat fünf Mal einen Ironman mit­ge­macht. Es war nicht geplant, dass er mich nach Mal­lorca begleitet. Am Tag des Wett­kampfs stand er mor­gens vor mir, um mich abzu­holen. Das war eine rie­sige Über­ra­schung! Natür­lich war auch der Ziel­ein­lauf der Hammer. Ein wei­terer toller Augen­blick war, als ich nach dem Schwimmen auf die Uhr sah. Mein Ziel waren 45 Minuten und ich bin schon nach 34 Minuten aus dem Wasser.

Gab es einen Moment, in dem du fast auf­ge­geben hät­test?

Daniel Marx: Nein, den gab es zum Glück nicht.

Womit hast du dich auf der Strecke moti­viert?

Daniel Marx: Ich habe mir vor­ge­nommen, die sechs Stunden zu knacken. Das hat mich getragen.

Geschafft - und auch noch mit einer beachtlichen Zeit (Foto: privat)

Geschafft – und auch noch mit einer sehr beacht­li­chen Zeit (Foto: privat)

Sport­liche Wett­kämpfe gibt es viele. Warum musste es gerade der Ironman 70.3 sein?

Daniel Marx: Mein Vater und Opa haben es mehr­mals vor­ge­macht. Mir war des­halb schon lange klar, dass ich auch mal dabei sein möchte.

Und warum auf Mal­lorca?

Daniel Marx: Das war ein Geburts­tags­ge­schenk. Nicht zum Mit­ma­chen, son­dern zum Zuschauen. Aber beim Ironman ein­fach nur am Rande zu stehen, hat mich nicht gereizt. 

Wir spulen mal kurz zurück. Wie und wie lange hast du dich auf den Wett­kampf vor­be­reitet?

Daniel Marx: Seit dem 15. Januar habe ich mit Unter­stüt­zung eines Trai­ners zwölf bis 16 Stunden pro Woche trai­niert.

Wie hast du das Trai­ning mit deiner Rolle als Geschäfts­führer in Ein­klang gebracht?

Daniel Marx: Ich bin es gewohnt, dass ich gut planen muss. In den letzten Monaten war mein Kalender aber natür­lich noch voller als sonst. Viele Trai­nings­ein­heiten, vor allem Rad­touren, fanden am Wochen­ende statt.

Jetzt so im Nach­hinein, mal ganz ehr­lich: Wür­dest du nochmal mit­ma­chen?

Daniel Marx: Ja, auf jeden Fall will ich damit wei­ter­ma­chen. In der näch­sten Zeit stehen erstmal klei­nere Wett­kämpfe an. Even­tuell folgt im Herbst nochmal ein Ironman 70.3. Irgend­wann möchte ich auch den vollen Ironman mit­ma­chen.

Welche Tipps kannst du Sport­lern mit auf den Weg geben, die auch beim Ironman antreten wollen?

Daniel Marx: Man sollte sich im Voraus sehr genau mit seiner Aus­rü­stung aus­ein­an­der­setzen. Was hier im Sauer­land gut ist, muss nicht auch auf Mal­lorca gut sein. Das habe ich bei meinem Fahrrad zu wenig bedacht.

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