Emscherkaserne als Unterkunft für Flüchtlinge endgültig ausgeschieden

Kommt für die Unterbringung von Flüchtlingen endgültig nicht mehr in Frage: die ehemalige Emscherkaserne. (Foto::Peter Gräber)

Kommt für die Unter­brin­gung von Flücht­lingen end­gültig nicht mehr in Frage: die ehe­ma­lige Emscher­ka­serne. (Foto: Peter Gräber)

Die ehe­ma­lige Emscher­ka­serne in Holzwickede kommt als Not­un­ter­künfte für Flücht­lingen end­gültig nicht mehr in Frage. Das geht aus einer Anfrage hervor, die der Emscher­blog an den Bund als Eigen­tü­merin des Geländes gerichtet hat. Damit dürften sich auch alle Plan­spiele inner­halb der Gemeinde erle­digt haben, die darauf hin­aus­laufen, die Unter­brin­gungs­pro­bleme für Flücht­lkinge oder das Sozi­al­kauf­haus mit Hilfe der Emscher­ka­serne zu lösen.

Nachdem die ehe­ma­lige Emscher­ka­serne und ihre Ein­rich­tungen im ver­gan­genen Jahr schon einmal von der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg als Flücht­lings­un­ter­kunft ins Visier genommen worden war, teilt die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­gaben (BImA), die die Inter­essen des Bundes ver­tritt, jetzt auf unsere Anfrage mit, dass „die Emscher­ka­serne in Holzwickede (…) durch den Leer­stand der ver­gan­genen Jahre und die immer wieder durch Van­da­lismus ver­ur­sachten Schäden nicht mehr ver­kehrs­si­cher“ sei. „Auch die tech­ni­sche Infra­struktur (Behei­zung, Was­ser­ver­sor­gung etc.) ist stark abgängig und nur mit erheb­li­chem Kosten­auf­wand wieder instand zu setzen.“

Eine Nut­zung bzw. Her­rich­tung für Flücht­linge ist aus den vor­ge­nannten Gründen nicht mehr mög­lich“, so die zustän­dige Mit­ar­bei­terin Ines Könecke. „Dies­be­züg­lich bestehen auch keine mir bekannten Pla­nungen.“ Auf­grund der Ver­kehrs­si­che­rungs­pro­bleme sei die Lie­gen­schaft auch schon seit geraumer Zeit nicht mehr für die Öffent­lich­keit zugäng­lich.

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