Empfang zum 25-jährigen: HSC im Gesundheitssport schon Bundesliga

Der HSC-Gesundheitssport lud am Samstagmorgen zum Jubiläumsempfang ins Forum des Schulzentrums ein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Der HSC-Gesund­heits­sport lud am Sams­tag­morgen zum Jubi­lä­ums­emp­fang ins Forum des Schul­zen­trums ein. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Warum spricht der Landrat bei einem Emp­fang zum 25-jäh­rigen Bestehens einer Ver­eins­ab­tei­lung? Diese Frage stellte Michael Makiolla an den Anfang seines Gruß­wortes beim Jubi­lä­ums­emp­fang des HSC-Gesund­heits­sports im Forum. „Weil der HSC-Gesund­heits­sport Bedeu­tung weit über die Gemeinde Holzwickede hinaus hat“, beant­wor­tete er sie auch gleich selbst.

Makiolla rief in Erin­ne­rung, dass der dama­liger HSV der erste verein war, der vor einem Vier­tel­jahr­hun­dert offensiv mit dem Thema Gesund­heit umging und deren Ver­ant­wort­liche auch den Mut fanden, sich mit dem Thema aus­ein­an­der­zu­setzen. „Damals waren viele skep­ti­scvh und haben auch die Nase gerümpft“, erin­nert Michael Makiolla. „Aber heute zeigt sich: Der Weg, der damals ein­ge­schlagen wurde, war genau richtig und hat den Verein und auch das Thema Gesund­heit gestärkt.“ Heute ggibt es viele Nav­hahmer und Gesund­heits­sport in ver­einen sei nichts Unge­wöhn­li­ches mehr. „Das ist der große Ver­dienst des HSV bzw. HSC“, lobt der Landrat.

Kurzweiliges Bühnenprogramm

Kraft­trai­ning für Frauen“ hieß der erste Kurs des HSV-Gesund­heits­sports vor 25 Jahren. Bei der Pre­miere: Die beiden Mit­in­itia­toren des HSV-Gesund­heits­sports neben Thomas Hauschke, also Ulli Geb­hardt und Rolf Unner­stall nebst Gat­tinnen. Nie­mand sonst. „Da lagen wir wohl irgendwie mit dem Namen daneben“, erin­nerte sich am Samstag Ulli Geb­hardt schmun­zelnd beim Jubi­lä­ums­emp­fang im Forum des Schul­zen­trums. Also wurde aus „Kraft­trai­ning“ kurzum „Body­forming“ – und siehe da, zum näch­sten Trai­ningstag kamen gleich zehn inter­es­sierte Damen, die auch dann dem Kurs treu blieben. Es waren Erin­ne­rungen wie diese, ein buntes Büh­nen­pro­gramm, unter anderem mit DJ Valle und den „Silver Sen­sa­tions“ sowie zahl­reiche Ehren­gäste neben Landrat Michael Makiolla, Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel sowie Ver­tre­tern von Politik, Ver­einen und Ver­bänden, die den Jubi­lä­ums­emp­fang des HSC-Gesund­heits­sports kurz­weilig, infor­mativ und würdig machten.

Dass der HSC-Gesund­heits­sport nicht nur eine ganz wich­tige und ent­schei­dende Säule im heu­tigen Holzwickeder Sport Club (HSC) son­dern auch außer­or­dent­liche Strahl- und Anzie­hungs­kraft weit über Holzwickede hinaus hat, betonten alle Fest­redner. Ein erfolg­rei­cher HSC ohne Gesund­heits­sport – nicht denkbar. Auf den Punkt brachte es HSC-Auf­sichts­rats­mit­glied Gerd Kolbe in den Gesprä­chen nach dem „offi­zi­ellen Festakt“ an den Steh­ti­schen. „Der HSC spielt im Fuß­ball Ober­liga. Im Gesund­heits­sport spielen Susanne Wer­binsky und ihr enga­giertes Übungs­lei­ter­team bereits Bun­des­liga“, so Kolbe. Das bringe er immer wieder aus Gesprä­chen in der Region, aber auch mit wich­tigen Sta­ke­hol­dern in Berlin, Bonn und Düs­sel­dorf und nicht zu ver­gessen Dort­mund mit. Zustim­mung auf breiter Front – und damit ein ganz dickes Lob für Susanne Wer­binsky, die den Verein mit vielen Hel­fe­rinnen und Hel­fern, auch im Hin­ter­grund und nicht immer im Licht der Öffent­lich­keit, maß­geb­lich ent­wickelt hat.

Erinnerung an Rolf Scholz 

Es war aber auch die Zeit für Erin­ne­rungen – wie an Rolf Scholz, 15 Jahre Leiter des HSV-Gesund­heits­sports und leider 2010 viel zu früh ver­storben. Seine Hart­näckig­keit bei Ver­bänden, in der Politik, auch bei den Medien und immer wieder im HSV, machen ihn bis heute unver­gess­lich. ER war ein echter Erfolgs­faktor, der auf seine beson­dere und sehr mensch­liche Art Men­schen begei­stert hatte. Aber auch die Übungs­leiter, von denen viele auf der Bühne Inter­views mit hei­teren Erin­ne­rungen und wich­tigen Erfah­rungen gaben, trugen zum Erfolg bei. Wie sagte es eine Teil­neh­merin: „Hier beim HSC-Gesund­heits­sport wird mehr als Sport geboten. Man ist eine Gemein­schaft, die einen auch trägt.“ Oder andere, die sagten: „Gerade heute, in der Zeit von Face­book, Insta­gram und WhatsApp sind es diese per­sön­li­chen Erleb­nisse in den vielen gemein­samen Übungs­stunden, die so wichtig sind.“ 

Eine groß­ar­tige sym­bo­li­sche Geste gab es sei­tens Peter Wehlack, Vor­sit­zender der TG Holzwickede. „Seit einigen Jahren, spä­te­stens aber mit der Idee eines gemein­samen Sport­fo­rums, können wir von Kon­kur­renz nicht mehr reden.“ Er übergab an Susanne Wer­binsky ein blaues, grünes und rotes Band, also die Ver­eins­farben. Ganz stark!

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