Ein aufregender Ferientag mit der Feuerwehr

Einen aufregenden Ferientag verbrachten heute 15 Kinder aus Holzwickede mit der Jugendfeuerwehr. (Foto: Peter Gräber)

Einen auf­re­gen­den Feri­en­tag ver­brach­ten heu­te 15 Kin­der aus Holzwicke­de im Alter von sie­ben bis zwölf Jah­ren mit der Feu­er­wehr der Gemein­de. (Foto: Peter Grä­ber)

Einen auf­re­gen­den Tag bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Gemein­de ver­brach­ten am heu­ti­gen Sams­tag (6. August) ein gutes Dut­zend Feri­en­kin­der aus Holzwicke­de.

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Davon träumt jeder Jun­ge: Luca am Steu­er eines ech­ten Feu­er­wehr­au­tos. (Foto: peter Grä­ber)

Die Kin­der tra­fen sich um 10 Uhr am alten Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Opher­dicke mit Patrick Meck­len­bräucker von der Jugend­feu­er­wehr und fünf sei­ner Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den. Von Opher­dicke aus ging es gleich zur Haupt­wa­che nach Unna, wo die Kin­der erle­ben konn­ten, wie es in einer 24-Stun­den-Wache, die rund um die Uhr besetzt ist, zugeht. Die Kin­der beka­men den Ablauf und die Orga­ni­sa­ti­on der Wache erläu­tert und hat­ten Glück: Die Feu­er­wehr Berg­ka­men übte gera­de mit ihrem neu­en Feu­er­wehr­fahr­zeug vom Typ Cobra. „Dabei han­delt es sich um einen Pro­to­typ“, meint Patrick Meck­len­bräucker. Er kann­te das neue Fahr­zeug der Berg­ka­mener Wehr bis­her auch nur vom Hören­sa­gen und war selbst ganz gespannt. Denn mit die­sem Fahr­zeug­typ wird eine neue Art der Brand­be­kämp­fung ein­ge­führt. „Bei Lösch­ein­satz kann mit dem Was­ser­strahl mühe­los auch eine Wand durch­bro­chen wer­den“, meint Patrick Meck­len­bräucker. Der Chef der Jugend­feu­er­wehr staun­te genau wie die Kin­der, als die Berg­ka­mener Kame­ra­den mit ihrem neu­en Lösch­fahr­zeug zur Übung mit dem Was­ser­strahl aus der Lösch­ka­no­ne mal eben einen dicken Holz­bal­ken durch­trenn­ten oder eine Wasch­be­ton-Plat­te zer­trüm­mer­ten. „Glück gehabt“, freu­te sich Meck­len­bräucker über das zufäl­li­ge Zusam­men­tref­fen in der Haupt­wa­che Unna.

Felix ist eigentlich noch zu jung für die Ferienspaßaktion. Doch wenn die Mama bei der Feuerwehr ist... (Foto: Peter Gräber)

Felix ist eigent­lich noch zu jung für die Feri­en­spaß­ak­ti­on. Doch wenn die Mama bei der Feu­er­wehr ist… (Foto: Peter Grä­ber)

Die Mit­tags­pau­se wur­de anschlie­ßend in Opher­dicke ver­bracht. Danach durf­ten die Kin­der auf dem Bolz­platz in Opher­dicke end­lich selbst mal ran an die Sprut­ze und mit Was­ser löschen.

Als wei­te­ren Höhe­punkt besuch­ten sie anschglie0end noch das gro­ße Dreh­lei­ter­fahr­zeug, das im Gerä­te­haus Mit­te an der Bahn­hof­stra­ße steht.  Danach ging’s nach Opher­dicke zurück, wo die Kin­der nach einem viel zu kur­zen, aber auf­re­gen­den Tag von ihren Eltern wie­der in Emp­fang genom­men wur­den.

Nach­wuchs­sor­gen hat die Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Gemein­de nicht wirk­lich, wie Patrick Meck­len­bräucker, erklärt.  „Wir sind zur­zeit 22 Mit­glie­der in der Jugend­feu­er­wehr. Doch natür­lich suchen wir immer neue Kin­der und Jugend­li­che.“ Der Jugend­feu­er­wehr berei­ten kann man mit zehn Jah­ren. Im Alter von 18 Jah­ren erfolgt dann für alle, die dabei geblie­ben sind, der flie­ßen­de Über­gang in die „gro­ße“ Feu­er­wehr.

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Dipl.-Journalist

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