Drei Euro Strafe und 1030 Euro Verfahrenskosten: Rumänin entging Haft

(ots) – Beamte der Bun­des­po­lizei über­prüften heute Morgen (23.Februar) um 6.40 Uhr am Dort­munder Flug­hafen, eine 19-jäh­rige Rumänin. Hierbei stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Voll­streckungs­haft­be­fehl von drei Tagen oder drei Euro Geld­strafe vorlag. Die Kosten des Ver­fah­rens betrugen dagegen 1.030 Euro.

Die 19-Jäh­rige war im Sep­tember 2015 vom Amts­ge­richt Gera wegen Dieb­stahl zu einer Geld­strafe von 75 Tages­sätzen a’ 1 Euro ver­ur­teilt. Bis auf diese drei Tage, saß die junge Frau die ange­drohte Ersatz­frei­heits­strafe von 75 Tagen in den Gefäng­nissen Chem­nitz und Gera ab.

Im aktu­ellen Haft­be­fehl war die Straf­voll­streckung auf drei Tage fest­ge­schrieben. Des­wei­teren war vor­ge­sehen, dass die drei­tä­gige Haft durch Zah­lung von 3 Euro abge­wendet werden kann. Diese Mög­lich­keit nutzte die 19-Jäh­rige. Dass die Kosten des Ver­fah­rens inzwi­schen 1.030 Euro betrugen, inter­es­sierte die junge Rumänin wenig. Sie öff­nete die Geld­börse und ent­rich­tete die Geld­strafe und die Ver­fah­rens­ko­sten in Höhe von ins­ge­samt 1033 Euro.

Um 7.20 Uhr ver­ließ sie die Flug­ha­fen­dienst­stelle und konnte ihren Flug mit Ziel Buka­rest antreten.

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