Dortmund und Kreis Unna einig: OWIIIA muss kommen

Die Verwaltungsvorstände von Dortmund und dem Kreis Unna trafen sich auf Haus Opherdicke zum turnusmäßigen Austausch. Ein Thema: die OW IIIA. Foto: Constanze Rauert
Die Ver­wal­tungs­vor­stände von Dort­mund und dem Kreis Unna trafen sich auf Haus Opher­dicke zum tur­nus­mä­ßigen Aus­tausch. Ein Thema: die OW IIIA. Foto: Con­stanze Rauert

Der Name ist kurz. Anson­sten zieht sich bei der OW IIIA so ziem­lich alles in die Länge. Jetzt wollen Dort­mund und Kreis Unna nochmal ver­su­chen, beim NRW-Ver­kehrs­mi­ni­ste­rium aufs Tempo zu drücken. Die als Ost-West­tan­gente geplante Lan­des­straße (L663n) soll den Dort­munder Osten vom Ver­kehr ent­la­sten, so der Plan der Dort­munder. Damit der nicht Rich­tung Unna-Massen schwappt, muss über die Stadt­grenze hinaus bis zum Auto­bahn­an­schluss Kamen-Zen­trum durch­ge­baut werden, so die For­de­rung der Stadt­spitzen von Unna und Kamen sowie Landrat Makiolla.

Die Straße sei wichtig. Das machte Dort­munds Ober­bür­ger­mei­ster Ull­rich Sierau beim gemein­samen Ver­wal­tungs­vor­stand mit dem Kreis Unna gegen­über dem Landrat deut­lich. Beide sind sich einig: Die Schnell­straße würde unter anderem die B1 ent­la­sten und das inter­kom­mu­nale Gewer­be­ge­biet Unna/​Kamen optimal anbinden.

Das Land hat die Tan­gente einmal mehr in den Lan­des­stra­ßen­bau­plan auf­ge­nommen und ihr Prio­rität ein­ge­räumt. Das klingt gut, hat aber einen Haken und der heißt „Stufe 2“. Ver­kürzt bedeutet dieser Zusatz: Das Land plant erst, wenn es Kapa­zi­täten frei hat.

Kreis Unna setzt mit Blick auf K39 auf Bewegung

Das kann dauern, wissen Ober­bür­ger­mei­ster Ull­rich Sierau und Landrat Michael Makiolla. Sie wollen nun in Düs­sel­dorf mit einem nicht ganz neuen, aber aus ihrer Sicht weiter guten Plan punkten: Die Stadt Dort­mund steigt bei dem Pro­jekt pla­ne­risch ein, ver­gibt den Auf­trag – ange­sichts auch hier feh­lender Kapa­zi­täten – extern und bekommt die Kosten vom Land zurück. Ver­trauen ist gut, Kon­trolle ist besser: Des­halb soll die Voll­ko­sten­er­stat­tung ver­trag­lich gere­gelt werden. Im ersten Schritt wird nun einmal mehr das Gespräch gesucht – und zwar mit Straßen.NRW.

Der Kreis Unna setzt auch mit Blick auf die K 39 auf Bewe­gung. Die Kreis­straße kann ohne Anschluss an die OW IIIA wei­ter­ge­baut werden, bekommt mit der Ver­bin­dung aber einen höheren Stel­len­wert. Eben­falls ganz lange „auf dem Zettel“ steht schon die Besei­ti­gung des Bahn­über­gangs Afferder Weg und damit ein bes­serer Ver­kehrs­fluss für den an dieser Stelle den Kreis durch­kreu­zenden Rad­schnellweg RS1. PK | PKU

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