Die Grünen fordern neue Kita im Norden und Ausbau Montanhydraulikstraße

Verwaltung, Gemeinde, Rathaus,

Im Vor­feld der Rat­haus-Erwei­te­rung möch­ten die Grü­nen errei­chen, dass die Tele­fon­zen­tra­le der Gemein­de von 8 bis 16 Uhr durch­ge­hend erreich­bar ist. (Foto: P. Grä­ber — Emscher­blog)

Die Grü­nen in Holzwicke­de tra­gen alle für das näch­ste Jahr vor­ge­se­he­nen städ­te­bau­li­chen Maß­nah­men (ISEK) mit, möch­ten die neue Kita im Nor­den errich­ten und die Mon­tan­hy­drau­lik­stra­ße als Alter­na­ti­ve zur Ost­um­ge­hung aus­bau­en. Außer­dem for­dern sie eine mög­lichst schnel­le unbe­fri­ste­te Wie­der­be­set­zung der bei­den Sozi­al­ar­bei­ter­stel­len im Sozi­al­team der Gemein­de. Dar­auf ver­stän­dig­te sich die Grü­nen-Frak­ti­on in ihren Klau­sur­be­ra­tun­gen.

Ostumgehgung, Verkehrsentwicklung, Montanhydraulikstraße

So stel­len sich die Grü­nen die Ver­kehrs­füh­rung nach Aus­bau der Mon­tan­hy­drau­lik­stra­ße vor: Skiz­ze aus dem Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan 2015 der Gemein­de.

Wer­den alle ISEK-Maß­nah­men im näch­sten Jahr geför­dert und umge­setzt wer­den, ver­bleibt bei der Gemein­de ein Eigen­an­teil von elf Mil­lio­nen Euro. Kern­stück der Maß­nah­men ist der geplan­te Rat­haus­an­bau. Hier möch­ten die Grü­nen im Vor­feld errei­chen, dass die Tele­fon­zen­tra­le, für vie­le Bür­ger erste Anlauf­sta­ti­on, von 8 bis 16 Uhr durch­ge­hend besetzt ist. „Es müs­sen auch Umlei­tungs­schal­tun­gen gewähr­lei­stet sein, wenn der Platz nicht besetzt ist, so dass immer die Mög­lich­keit gege­ben ist, ein Anlie­gen vor­zu­brin­gen“, erläu­tert Fried­helm Klemp.

Ger­ne wür­de sei­ne Frak­ti­on auch die P+R-Anlage im Nor­den vor­zie­hen. „Gege­be­nen­falls kann man ja auch noch ande­re För­de­rungs­mög­lich­kei­ten abru­fen.“ Für die Grü­nen ist das auch eine Kon­se­quenz aus den Emp­feh­lun­gen des Ver­kehrs­kon­zep­tes, die Mon­tan­hy­drau­lik­stra­ße als Alter­na­ti­ve zum L 677n aus­zu­bau­en. Im Haus­halt sind 20.000 Euro für Pla­nungs­ko­sten ange­setzt. „Die­sen Betrag möch­ten wir ger­ne noch um 10.000 Euro erhö­hen. Die L 677n ist unsin­nig und wür­de die gedie­he­ne Land­schaft zer­stö­ren.“

In der Flücht­lings­ar­beit erwar­ten die Grü­nen nicht nur die künf­tig unbe­fri­ste­te Wie­der­be­set­zung der bei­den frei wer­den­den Stel­len. „Es ist auch ganz wich­tig, dass eine bes­se­re Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koope­ra­ti­on zwi­schen Ver­wal­tung, Team und Ehren­amt ange­strebt wird“, for­dert Klemp. „Wir erwar­ten außer­dem eine bes­se­re Trans­pa­renz und frü­he­re Ent­schei­dungs­mög­lich­kei­ten.“

Genau­so wich­tig ist den Grü­nen die Stel­le der Schul­so­zi­al­ar­beit. Hier soll­te sich die Gemein­de für eine wei­te­re För­de­rung ein­set­zen und die­se not­falls auch über­neh­men.

Wie die CDU wol­len auch die Grü­nen näch­stes Jahr 200.000 Euro für die Offe­nen Ganz­tags­grund­schu­len (OGGS) in den Haus­halt aus­ge­nom­men wis­sen und zusätz­lich zu den Lan­des­mit­teln aus dem Pro­gramm „Schu­le 2020“.

Rausinger Halle als Standort für Kita „vielleicht geeignet“

Anders als CDU und SPD wol­len die Grü­nen die neue Kin­der­ta­ges­stät­te im Nor­den der Gemein­de errich­ten. Vie­le Eltern brin­gen ihre Kin­der mit dem Auto und ober­halb der Kirch­stra­ße ist die Ver­kehrs­be­la­stung ohne­hin schon sehr groß, begrün­den sie ihren Vor­schlag. „Geeig­net ist viel­leicht ein Stand­ort direkt neben der Rausin­ger Hal­le.“

Dem Stel­len­plan stim­men die Grü­nen zu, wol­len aber ande­re Akzen­te als die übri­gen Frak­tio­nen set­zen: Die vor­ge­se­he­ne Stel­le in der Kul­tur­ar­beit sei vor einer Ent­schei­dung noch zu dis­ku­tie­ren. Die zum Jah­res­en­de frei wer­den­de Stel­le der Umwelt­be­auf­trag­ten dür­fe dage­gen nicht weg­fal­len, wie die FDP for­dert. Viel­mehr soll­te der Bereich Umwelt, Kli­ma, Ener­gie und Nach­hal­tig­keit auf­ge­wer­tet wer­den und dafür ein/e Umwelt-, Kli­ma- und Nachhaltigkeitsmanager/in gefun­den wer­den.

Bei den Sport­stät­ten sehen die Grü­nen die Gemein­de gut auf­ge­stellt. 20.000 Euro möch­ten sie aller­dings für die Sanie­rung der in die Jah­re gekom­me­nen Leicht­ath­le­tik­an­la­ge im Mon­tan­hy­drau­lik­sta­di­on in den Haus­halt ein­ge­stellt wis­sen.

Print Friendly, PDF & Email
visage

Dipl.-Journalist

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.