Die AWO hat gewählt: Gut aufgestellt in die Zukunft

Foto (v.l.n.r.): Wilfried Bartmann (Unterbezirksvorsitzender, Unna), Wolfram Kuschke (stellv. Unterbezirksvorsitzender, Lünen), Karin Schäfer (Kreisverbandsvorsitzende, Bergkamen), Detlef Garus (stellv. Kreisverbandsvorsitzender, Schwerte), Vera Kestermann-Kuschke (stellv. Kreisverbandsvorsitzende, Lünen), Wolfgang Rickert (stellv. Kreisverbandsvorsitzender Unna)

Spitzen des Kreis­ver­bands und Unter­be­zirks der AWO, v.l.: Wil­fried Bart­mann (Unter­be­zirks­vor­sit­zender, Unna), Wolfram Kuschke (stellv. Unter­be­zirks­vor­sit­zender, Lünen), Karin Schäfer (Kreis­ver­bands­vor­sit­zende, Berg­kamen), Detlef Garus (stellv. Kreis­ver­bands­vor­sit­zender, Schwerte), Vera Kester­mann-Kuschke (stellv. Kreis­ver­bands­vor­sit­zende, Lünen), Wolf­gang Rickert (stellv. Kreis­ver­bands­vor­sit­zender Unna). (Foto: AWO)

Die AWO geht gut auf­ge­stellt in die Zukunft. Im Rahmen der Kreis- und Unter­be­zirks­kon­fe­renz am Samstag in Unna-Massen wählten die Dele­gierten den Vor­stand für die kom­menden vier Jahre: Karin Schäfer ist mit ein­stim­migem Votum neue Vor­sit­zende des Kreis­ver­bandes Unna und löst damit Wil­fried Bart­mann ab, der für eine Wie­der­wahl nicht mehr zur Ver­fü­gung stand. Er ist zum Ehren­mit­glied des Kreis­vor­standes ernannt worden und wird wei­terhin an der Spitze des AWO-Unter­be­zirks stehen. Die erste Auf­gabe des neuen Vor­stands soll es sein, den zur­zeit noch kom­mis­sa­risch tätigen AWO-Geschäfts­führer Rainer Goe­pfert offi­ziell ins Amt zu berufen.

Kreisverband Unna mit über 3.800 Mitgliedern

Der AWO-Kreis­ver­band Unna, der sich aus den Orts­ver­einen und Stadt­ver­bänden zusam­men­setzt, ist mit über 3.800 Mit­glie­dern der zweit­größte Ver­band im Bezirk AWO West­li­ches West­falen. Die Berg­ka­mener Leh­rerin Karin Schäfer gehört dessen Vor­stand bereits seit vielen Jahren an, zuletzt als stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende. Der AWO-Unter­be­zirk Unna, seit 2004 unun­ter­bro­chen mit Wil­fried Bart­mann als Vor­sit­zendem, bietet mit mehr als 1.100 Mit­ar­bei­tern im haupt­amt­li­chen Bereich zahl­reiche soziale Ein­rich­tungen und Dienst­lei­stungen – von der Kita bis zur Senio­ren­be­geg­nungs­stätte. Haupt- und Ehrenamt optimal mit­ein­ander zu ver­zahnen und die Gewin­nung neuer Mit­glieder waren große Themen der Kreis- und Unter­be­zirks­kon­fe­renz. „Wir brau­chen beides, Pro­fes­sio­na­lität und Ehrenamt, um die wach­senden Her­aus­for­de­rungen der Zukunft zu mei­stern“, betonte Wil­fried Bart­mann. Auch Michael Scheffler, Vor­sit­zender der AWO West­li­ches West­falen und SPD-Land­tags­ab­ge­ord­neter hob in seiner Rede hervor, dass es gerade das Zusam­men­spiel von Haupt- und Ehrenamt sei, was die AWO „zu mehr als einem kom­pe­tenten Anbieter sozialer Dienst­lei­stungen macht“.

Lassen wir uns nicht aus­ein­ander divi­dieren. Stehen wir zu den Flücht­lingen wie zu allen anderen, die die Soli­da­rität der Gemein­schaft benö­tigen.“

Wil­fried Bart­mann, AWO-Unter­be­zirks­vor­sit­zender

Ein wei­teres beherr­schendes Thema der AWO-Kon­fe­renz: der Umgang mit der stei­genden Zahl der Flücht­linge. Bereits jetzt bietet die AWO im Kreis Unna eine ganze Reihe von Hilfs­an­ge­boten, die von Sprach­un­ter­richt über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zu Samm­lungen und Ausbau von Bera­tungs­an­ge­boten reicht. Dieses Enga­ge­ment soll künftig weiter gestärkt und aus­ge­baut werden. Gleich­zeitig for­dert die AWO „die Ver­ant­wort­li­chen in Land und Bund auf, die gesetz­li­chen und finan­zi­ellen Rah­men­be­din­gungen so aus­zu­ge­stalten, dass die Men­schen nach ihrer Flucht ankommen können und Inte­gra­tion vor Ort gelingen kann“. Der alte und neue UB-Vor­sit­zende Wil­fried Bart­mann mahnte ein­dring­lich: „Lassen wir uns nicht aus­ein­ander divi­dieren. Stehen wir zu den Flücht­lingen wie zu allen anderen, die die Soli­da­rität der Gemein­schaft benö­tigen.“

Dank an die AWO als ver­läss­liche und wich­tige Partner vor Ort spra­chen in ihren Gruß­worten Landrat Michael Makiolla und Unnas Bür­ger­mei­ster Werner Kolter aus. Die AWO sei für das soziale Netz vor Ort unver­zichtbar.

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