Das Loch in der Stehfenstraße: Vortrag der Grünen zur Stadtentwässerung

Die Stehfenstraße wird ab November voll gesperrt. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Die Kanal­bau­stelle an der Steh­fen­straße hat rd. eine halbe Mil­lion geko­stet. Die Pro­bleme der Stadt­ent­wäs­se­rung sind Thema eines Vor­trages der Grünen. . (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Das Loch in der Steh­fen­straße Kanalbau oder
„Ent­wick­lung der Fäkal­kultur“ – unter diesem Titel bitten Die Grünen zum Vor­trag am Bür­ger­stamm­tisch über die Stadt­ent­wäs­se­rung: In den Was­ser­ge­setzen des Bundes und denen der Länder ist gere­gelt, dass die Gemeinden in der Ver­ant­wor­tung stehen, das im Gemein­de­ge­biet anfal­lende Abwasser zu sam­meln und fort­zu­leiten. Wie so häufig gibt es Aus­nahmen und Ver­ant­wor­tungs­be­reiche für Haus­be­sitzer. Selbst die Bürger und die Poli­tiker tragen Ver­ant­wor­tung und müssen bestimmte Dinge ent­scheiden und pflicht­be­wusst erfüllen.

Die Kanäle in der Gemeinde Holzwickede gehören aller­dings zu Groß­teil der Gemeinde. Die Unter­hal­tung und die Sanie­rung der Kana­li­sa­ti­ons­an­gaben wird im Abwas­ser­be­sei­ti­gungs­kon­zept geplant. Dies ist der zweit­höchste Kosten­faktor – nach Sozialem – im Haus­halt. Unge­plante Sanie­rungen, wie „das Loch in der Steh­fen­straße“ schlagen schnell mal mit einer halben Mil­lion Euro ein Loch in den Haus­halt. Eine der wich­tig­sten Ent­schei­dungen der Kom­mu­nal­po­litik ist die bin­dende Ver­pflich­tung der Erfül­lung des Abwas­ser­be­sei­ti­gungs­kon­zeptes. Dies wird durch die Gemein­de­ver­wal­tung erstellt, durch den Rat beschlossen und von den Auf­sichts­be­hörden (Kreis und Bezirks­re­gie­rung) geneh­migt.

Anders als bei der Was­ser­ver­sor­gung sind die Bürger mit Ihren Kanälen und Lei­tungen bis zum Anschluss an den städ­ti­schen Kanal ver­ant­wort­lich (meist Stra­ßen­mitte). Bei der Was­ser­ver­sor­gung ist der Über­ga­be­punkt meist die Was­seruhr im Kel­ler­ge­schoss. Wie ist es nun zum heu­tigen Stand der Technik bei der Ent­wäs­se­rung gekommen und was gehört zu den man­nig­fa­chen Auf­gaben der Stadt­ent­wäs­se­rung?

Bürgerstammtisch zu wechselnden Themen

Um diese The­matik einmal zu erör­tern, hat sich der Orts­ver­band der Grünen in Holzwickede ent­schlossen einen Vor­trag zu der Ent­wick­lung des Stadt­ent­wäs­se­rung anzu­bieten: Am Dienstag (15.Januar) 19 Uhr, im Saal von Hoppy’s Treff. Das Treffen ist offen und jeder Inter­es­sierte herz­lichst ein­ge­laden zu kommen. Dieser Bür­ger­stamm­tisch soll regel­mäßig ca. viermal pro Jahr mit jeweils anderen The­men­schwer­punkten statt­finden. Ziel ist:

  • der Aus­tausch mit den Bür­gern
  • Ideen und Anre­gungen für die poli­ti­sche Arbeit zu sam­meln
  • die Vor­stel­lung und Dis­kus­sion von The­men­schwer­punkten

Der erste Stamm­tisch hat zum Thema den Kanalbau und greift die Aus­wir­kungen von der Bau­stellen in der Steh­fen­straße auf.

Als Refe­rent für den Vor­trag „Ent­wick­lung der Fäkal­kultur“ konnte Dipl.-Ing. Rolf Reh­ling gewonnen werden. Er ist Mit­glied der Frak­tion der Grünen in der Gemeinde und seit vorigem Jahr sach­kun­diger Bürger im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss sowie im Betriebs­aus­schuss. Rolf Reh­ling ist Tief­bau­in­ge­nieur und war in seinem Arbeits­leben u.a. Leiter des Tief­bau­amtes der Stadt Schwerte. Er hat die Stadt­ent­wäs­se­rung der Stadt Dort­mund für einige Jahre geleitet, war mit einem Inge­nieur­büro in Holzwickede selbst­ständig und hatte bis zum August 2018 einen Lehr­auf­trag an der Uni Dort­mund.

Termin: Dienstag (15. Januar), 19 Uhr, Saal Hoppy’s Treff, Bahnhof- Eck Rausinger Straße

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