Christian Lindner erhält viel Beifall beim Neujahrsempfang der FDP

Der FDP-Bun­des­vor­sit­zende Chri­stian Lindner (r.) erwies sich als Publi­kums­ma­gnet beim Neu­jahrs­emp­fang der Holzwickeder FDP im Forum des Schul­zen­trums. (Foto: Felix Lennart Hake)

Mit über 250 Besu­chern, unter ihnen zahl­reiche Ver­treter aus Politik, Ver­einen, Handel und Gewerbe, hat es wohl in Holzwickede noch keine so gut besuchte Ver­an­stal­tung gegeben, die auf die Ein­la­dung einer poli­ti­schen Partei zurück­geht.

So geschehen an diesem Sonntag (15. Januar), als Chri­stian Lindner, der FDP-Bun­des­vor­sit­zende und Frak­ti­ons­vor­sit­zende der Libe­ralen im NRW-Landtag, beim Neu­jahrs­emp­fang der Holzwickeder FDP weit mehr als eine Stunde frei im Forum des Schul­zen­trums vor den Holzwicke­dern über den Ist-Zustand der Ber­liner Koali­tion refe­rierte und die not­wen­digen Ver­än­de­rungen ein­for­derte.

Lindner war direkt vom FDP-NRW-Neu­jahrs­emp­fang der Lan­des­partei von Düs­sel­dorf in die Emscher­ge­meinde gekommen. Seine Rede, die viel­fach von Bei­fall unter­bro­chen wurde und strecken­weise durchaus auch Anklang bei den poli­ti­schen Kon­kur­renten fand, spannte einen Bogen von der unzu­läng­li­chen Anwen­dung der Gesetze durch die Behörden im Falle Amri über die man­gelnde Bereit­schaft der Lan­des­re­gie­rung, Handel und Wirt­schaft zu för­dern bis zur unzu­läng­li­chen Bil­dungs­po­litik. Die Regie­rungs­ar­beit in Berlin sei von bloßem Reagieren und Aus­sitzen geprägt, das alles müsse sich jetzt durch die Ent­schei­dungen der Wähler im Mai und Sep­tember ändern. Der Hoff­nungs­träger der FDP kam dabei authen­tisch her­über und konnte sich über lang­an­hal­tenden Schluss­ap­plaus freuen.

Jochen Hake kritisiert misslungene Stiftungsgründung

Chri­stian Lindner, 2.vl.. mit der Land­tags­ab­ge­ord­neten Susanne Schneider (l), BMin Ulrike Drossel ® und den FDP-Rats­ver­tre­tern Jochen Hake, Lars Berger, Gisela Ludwig und Fritz Bern­hardt. (Foto: Felix Lennart Hake)

Nach der Begrü­ßung durch den FDP-Vor­sit­zenden Lars Berger hatte zuvor Jochen Hake für die Rats­frak­tion das Jahr 2016 Revue pas­sieren lassen. Dass dabei die aktu­elle Kreis­tags­po­litik der großen Frak­tionen zur miss­lun­genen Stif­tungs­grün­dung Haus Opher­dicke in den Fokus seiner Kritik kam, war zu erwarten. Dieses Pos­sen­spiel sei eine Muster­vor­lage zur Poli­tik­ver­dros­sen­heit und die Nicht­an­nahme des Stif­tungs­ver­mö­gens im Ergebnis eine Steu­er­ver­schwen­dung.

Positiv hob Jochen Hake das für 2017 ange­sto­ßene Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept hervor: Rat­haus­anbau, Durch­stich zur Steh­fen­straße und Mehr­ge­nera­tio­nen­spiel­platz wurden als Bei­spiele genannt. Im Übrigen sei 2017 kei­nes­falls nur für die FDP das „Jahr der Hoff­nung“ – für Europa ins­ge­samt stehe Spiel ange­sichts der Prä­si­dent­schafts­wahl in Frank­reich und der Bun­des­tags­wahl im Sep­tember viel auf dem Spiel. Viele Gäste ver­weilten noch bei Getränken und einem Imbiss bis zum späten Nach­mittag, um das Zusam­men­treffen zu anre­genden Gesprä­chen zu nutzen – nicht nur poli­ti­schen.

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