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Umwelt

Ohne die Flussmanager und das Hochwasserrückhaltebecken, würde es in Holzwickede nach Starkregen wieder so aussehen: Hochwasser nach einem Gewitterregen. (Foto: Archiv Emschergenossenschaft)

Hochwasserrückhaltebecken sorgt bei Starkregen in Holzwickede für trockene Füße

An diesem Sonntag, 23. Juni, ist „Tag der Daseins­vor­sorge“. Dazu gehört neben der Abwas­ser­ent­sor­gung auch der Hoch­was­ser­schutz. In Holzwickede unter­hält die Emscher­ge­nos­sen­schaft als zustän­diger Fluss­ma­nager ein Hoch­was­ser­rück­hal­te­becken. Beson­ders gut für die Bürger: Als öffent­lich-recht­li­cher Ver­band ist die Emscher­ge­nos­sen­schaft nicht pro­fit­ori­en­tiert, die Abwas­ser­bei­träge sind trotz des Genera­tio­nen­pro­jekts Emscher-Umbau daher ver­gleichs­weise gün­stig – auch, weil die Emscher­ge­nos­sen­schaft anders als Pri­vat­un­ter­nehmen von der Umsatz­steuer befreit ist.

Die drei Preisträger des diesjährigen Innogy-Klimaschutzpreises wurden heute auf dem Weihnachtsmarkt bekanntgegeben und ihre Vertreter geehrt. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Innogy und Gemeinde suchen wieder innovative Ideen zum Thema Klimaschutz

Gemeinsam mit dem Ener­gie­dienst­lei­ster Innogy zeichnet die Gemeinde Holzwickede auch in diesem Jahr wieder die besten und inno­va­tiv­sten Ideen rund um den Klima- und Umwelt­schutz mit dem Kli­ma­schutz­preis aus. Mit einem Preis­geld von ins­ge­samt 1.000 Euro werden lokale Klima- und Umwelt­schutz­ak­ti­vi­täten hono­riert.

Eine Ausgleichsfläche ist z.B. in Unna Hemmerde entstanden. Sie wird demnächst gemäht und damit gepflegt. (Foto: Max Rolke - Kreis Unna)

Kompensationsmaßnahmen: Kreis sorgt für blühende Landschaften

Der Kreis Unna hat in den letzten zehn Jahren über 50 Hektar arten­reiche Grün­land­flä­chen ange­legt. Wo vorher intensiv gedüngt, Pesti­zide ver­teilt wurden und arten­armen Grün­flä­chen lagen, finden sich heute auf einer Größe von rund 70 Fuß­ball­fel­dern blü­hende Land­schaften. „Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nahme“ nennt der Fach­mann das.

Die Gemeindeverwaltung gibt Tipps zur Rattenbekämpfung: Die Wanderratte (Bild) schätzt vor allem Speisereste. (Foto: Wolfgang Vogt - Pixabay)

Unterstützung bei der Rattenbekämpfung in der Gemeinde notwendig

In jüng­ster Zeit wurde ein ver­mehrtes Rat­ten­vor­kommen in der Gemein­de­mitte durch die Holzwickeder Bürger gemeldet. Die Gemein­de­ver­wal­tung hat sich der Rat­ten­plage ange­nommen und unter­schied­liche Maß­nahmen ein­ge­leitet: Die vor­han­denen Rat­ter­kö­der­sta­tionen (z.B. im Emscher­park und am P+R-Parkplatz/ Bahnhof) sind nun voll belegt und die ver­trag­liche Ver­ein­ba­rung mit einem pro­fes­sio­nellen Schäd­lings­be­kämpfer wurde erneuert. Dar­über hinaus sind Rat­ten­köder im gemeind­li­chen Kanal­netz aus­ge­legt worden.

Indiz für die hohe Akzeptanz des Stadtradelns: Fast alle Fahrräder vor der Schönen Flöte tragen derzeit die gelbe Schleife am Lenker. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Endspurt beim Holzwickeder Stadtradeln-Wettbewerb

Der drei­wö­chige Akti­ons­zeit­raum des Stadt­ra­deln-Wett­be­werbs neigt sich langsam dem Ende zu. Ins­ge­samt wurden durch die tat­kräf­tige Unter­stüt­zung aller Teil­nehmer bereits 21.210 Fahr­rad­ki­lo­meter für die Gemeinde Holzwickede gesam­melt und dabei gut drei Tonnen CO2 ver­mieden.

Fahrrad, (Foto: Pixabay)

Halbzeit beim Stadradeln: Die ersten 10.000 km sind geschafft

Die Hälfte des Stadt­ra­deln-Akti­ons­zeit­raumes ist bereits ver­stri­chen und das Radel­meter für die Gemeinde Holzwickede hat die 10.000 km-Grenze bereits über­schritten. Durch die flei­ßigen Holzwickeder Fahr­rad­fahrer konnten somit bereits mehr als 1.600 kg CO2 ver­mieden werden. Die Gemeinde Holzwickede freut sich über den Zwi­schen­stand zur Halb­zeit und wünscht sich auch wei­terhin, dass viele Holzwickeder auf das Fahrrad umsteigen und hier­durch aktiv ein Zei­chen für den Kli­ma­schutz setzen.

Plastikbecher soll's bei der Neuauflage von "Holzwickede Karibisch" im nächsten Jahr nicht mehr geben. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Holzwickede Karibisch“ nur noch ohne Plastikmüll

Bei aller posi­tiven Reso­nanz – so ganz ohne Beschwerden oder besser: Kritik ist die Ver­an­stal­tung „Holzwickede Kari­bisch“ dann doch nicht abge­laufen, wie die Ver­treter der Gemeinde und Ver­an­stalter glauben. Das zeigt etwa auch die Reak­tion auf die Bericht­erstat­tung über die vier­tä­gige Ver­an­stal­tung im Emscher­blog (s. Kom­men­tare).

Lärmaktionsplan im Rat verabschiedet: Bürgerblock lehnt das Planwerk ab

Der Gemein­derat nahm heute (23. Mai) die Fort­schrei­bung des Lärm­ak­ti­ons­planes zur Kenntnis. Die vom Büro Richter-Richard aus­ge­ar­bei­teten Plan­un­ter­lagen waren vom 25. Februar bis 22. März zur Ein­sicht der Bürger im Rat­haus öffent­lich aus­ge­legt. Im selben Zeit­raum fand auch die Betei­li­gung der Träger öffent­li­cher Belange statt, aus der keine Bedenken zum Lärm­ak­ti­ons­plan her­vor­ge­gangen sind.

Das bringt die Bürger auf: Straßen.NRW mäht Wildblumenwiese nieder

Im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss wurde die Aktion ange­spro­chen und auch in den sozialen Medien Holzwickedes heiß dis­ku­tiert: Ent­lang der Auf­fahrten von der Nord­straße zur A44 hat die Stra­ßen­mei­sterei von Straßen.NRW die Wild­blu­men­wiesen abge­mäht, die von der Gemeinde aus­gesät wurden. Weil die Wild­blu­men­wiesen nicht nur eine Augen­weide, son­dern auch ein Tum­mel­platz für Bienen und Insekten sind, wurde die Mahd heftig kri­ti­siert.

Die Gebirgsstelze ist inzwischen wieder regelmäßiger Gast an der renaturierten Emscher - auch in der Quellgemeinde Holzwickede. (Quelle: Bernd Stemmer).

Tag der Artenvielfalt: Renaturierung haucht Emscher neues Leben ein

Die Ver­einten Nationen feiern jedes Jahr am 22. Mai den „Inter­na­tio­nalen Tag zur Erhal­tung der Arten­viel­falt“ – und die Emscher­ge­nos­sen­schaft feiert mit. Dazu hat der Fluss­ma­nager, der dem ein­stigen Abwas­ser­lauf Emscher aktuell neues Leben ein­haucht, auch allen Grund: Zu den tie­ri­schen „Bewoh­nern“ der Region gesellt sich seit einiger Zeit die Gebirgs­stelze dazu – aus Sicht der Emscher­ge­nos­sen­schaft ist dies ein wei­teres Qua­li­täts­merkmal für die erfolg­reiche Rena­tu­rie­rung der Emscher-Gewässer, unter anderem der Emscher selbst in Holzwickede.