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Kommentar

Rettet den Breitblättrigen Stendelwurz – vor dem populistischen Blödsinn

Es ist wirklich nicht zu fassen, welcher Blödsinn schon bei der Standortsuche für die neue Kindertagesstätte verzapft worden ist. Jüngstes Beispiel: die Kampagne der Initiative Pro Park. Nachdem die selbsternannten Parkwächter inzwischen gemerkt haben dürften, dass ihr unsägliches Bürgerbegehren gegen den Ratsbeschluss nächste Woche, der das Baurecht schaffen soll, ins Leere läuft, sprießt plötzlich der Breitblättrige Stendelwurz in den intellektuellen Wüstengebieten Holzwickedes.

Augen-zu-und-durch bei der Standortsuche

Wer erwartet hatte, dass Bürgermeisterin Ulrike Drossel in der scheinbar unendlichen Geschichte der Standortsuche für die Kindertagesstätte etwas Neues zu sagen hat, sieht sich getäuscht. Alles, was die Bürgermeisterin vor der entscheidenden Abstimmung im Fachausschuss bzw. dem Rat erklärt hat, ist so von ihr oder ihrem Beigeordneten auch schon in den zurückliegenden öffentlichen Sitzungen erklärt worden.

Kinder, Kindergarten, Kinderbetreuung, Kita(Foto: , S.v.Gehren / pixelio.de)

Warum es in Holzwickede keinen Platz für einen Kindergarten gibt

Nach dem Beschluss des Umweltausschusses gibt es keine Sieger – verloren haben alle in Holzwickede. Dass die Gemeinde seit fast drei Jahren nicht in der Lage ist, einen Standort für einen Kindergarten auszuweisen ist eine Katastrophe für ein Gemeinwesen, das den erklärten Anspruch hat, familien- und kinderfreundlich zu sein. Dafür müsste sich jeder im Rat ohne Ausnahme schämen. Um es klar zu sagen: Zu verantworten haben dieses Desaster alle gemeinsam in Rat und Verwaltung.

Die Grünen setzen auf Prinzip „Hilfe aus einer Hand“

Einen Antrag aus der Reihe „Dinge, die eigentlich selbstverständlich sind“ hat jetzt die Fraktion der Holzwickeder Grünen gestellt: Bei Bürgeranfragen an Mitarbeiter der Verwaltung müsse das Prinzip „Hilfe aus einer Hand“ gelten, hat jetzt Ratsherr Hans-Ulrich Bangert bei Bürgermeisterin Ulrike Drossel beantragt. Peter GräberDipl.-Journalist