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Gericht

Fußgängerin stirbt nach Unfall auf Chaussee: Freiheitsstrafe für 81-jährige Unfallfahrerin

Es ist eine schlimme Tra­gödie, die sich am 6. Mai vorigen Jahres auf der Chaussee ereig­nete und die heute (28. Februar) ihre Fort­set­zung vor dem Amts­ge­richt Unna fand, wo sich die Dort­mun­derin Gerda Z. wegen fahr­läs­siger Tötung in Tat­ein­heit mit Kör­per­ver­let­zung und uner­laubtem Ent­fernen vom Unfallort zu ver­ant­worten hatte.

1.200 Euro Geldstrafe für Griff an die Brüste einer Frau

Es stand Aus­sage gegen Aus­sage, wie so häufig beim Vor­wurf der sexu­ellen Belä­sti­gung. Am Ende glaubte das Gericht dem Opfer und ver­ur­teilte den Ange­klagten S., einen 27 Jahre alten Syrer aus Cottbus, zu einer Geld­strafe von 1.200 Euro. S. soll am 2. Juli vorigen Jahres in einem Gäste­haus am Eick­hoff 7 in Holzwickede, wo er als Mit­ar­beiter eines Per­so­nal­dienst­lei­sters für einige Monate wohnte, eine 56 Jahre alte Rei­ni­gungs­frau in seinem Apart­ment mit beiden Händen an ihre Brüste gefasst haben.

Fahrradfahrer übersehen: Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingestellt

Gar nicht glück­lich war der 52 Jahre alte Ange­klagte mit dem Angebot, das ihm der Unnaer Amts­richter Chri­stian Johann heute (14. Februar) unter­brei­tete: Er sei bereit die Anklage gegen den selbst­stän­digen Kfz-Mei­ster aus Schwerte wegen fahr­läs­siger Kör­per­ver­let­zung ein­zu­stellen, wenn dieser 500 Euro an eine gemein­nüt­zige Ein­rich­tung zahlt.

Besonders schwerer Diebstahl: 20-Jähriger kommt glimpflich davon

Noch einmal glimpf­lich davon­ge­kommen ist ein 20-jäh­riger Holzwickeder heute (14. Februar) vor dem Amts­ge­richt Unna, wo er wegen eines beson­ders schweren Dieb­stahls auf der Ankla­ge­bank saß. Die Staats­an­walt­schaft warf dem jungen Mann vor, in der Zeit vom 29. bis 30. Juni vorigen Jahres ein 600 Euro teures nagel­neues Fahrrad im Bereich der Holzwickeder-/Un­naer Straße gestohlen zu haben. Weil das Schloss am Rad mit einem Sei­ten­schneider geknackt wurde, gilt der Dieb­stahl als beson­ders schwer­wie­gend.

Diebstahl von Pharma-Ware: Sechs Monate zur Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe

Weil er sich in finan­zi­ellen Schwie­rig­keiten befand, kam der 26-jäh­rige D. aus Holzwickede auf die Idee, seinen Arbeit­geber, einen Pharma-Betrieb in Unna, zu beklauen und die gestoh­lenen Medi­ka­mente im Wert von 1.722 Euro auf dem Schwarz­markt zu ver­kaufen. Eine dumme Idee, die den Holzwickeder nicht nur seinen Arbeits­platz kostete. Vor dem Amts­ge­richt Unna brachte sie ihm heute (17. Dezember) auch eine Haft­strafe von sechs Monaten, aus­ge­setzt auf zwei Jahre zur Bewäh­rung, ein. Außerdem muss D. als wei­tere Auf­lage 2.000 Euro an die Sucht­hilfe in Unna zahlen.

Kokain am Steuer: 29-Jährige zu sechs Monaten Haft zur Bewährung verurteilt

Sich unter Koka­i­n­ein­fluss hinter das Steuer eines Pkw zu klemmen ist allein schon keine gute Idee. Wenn man dann aber auch noch keine Fahr­erlaubnis hat und das Auto gar nicht für den Stra­ßen­ver­kehr zuge­lassen ist, einen Unfall baut und Fah­rer­flucht begeht, kann man von Glück sagen, nur mit einer Frei­heits­strafe von sechs Monaten, aus­ge­setzt auf zwei Jahre zur Bewäh­rung, davon gekommen zu sein.