Currently browsing category

Gericht

Diebstahl von Pharma-Ware: Sechs Monate zur Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe

Weil er sich in finan­zi­ellen Schwie­rig­keiten befand, kam der 26-jäh­rige D. aus Holzwickede auf die Idee, seinen Arbeit­geber, einen Pharma-Betrieb in Unna, zu beklauen und die gestoh­lenen Medi­ka­mente im Wert von 1.722 Euro auf dem Schwarz­markt zu ver­kaufen. Eine dumme Idee, die den Holzwickeder nicht nur seinen Arbeits­platz kostete. Vor dem Amts­ge­richt Unna brachte sie ihm heute (17. Dezember) auch eine Haft­strafe von sechs Monaten, aus­ge­setzt auf zwei Jahre zur Bewäh­rung, ein. Außerdem muss D. als wei­tere Auf­lage 2.000 Euro an die Sucht­hilfe in Unna zahlen.

Kokain am Steuer: 29-Jährige zu sechs Monaten Haft zur Bewährung verurteilt

Sich unter Koka­i­n­ein­fluss hinter das Steuer eines Pkw zu klemmen ist allein schon keine gute Idee. Wenn man dann aber auch noch keine Fahr­erlaubnis hat und das Auto gar nicht für den Stra­ßen­ver­kehr zuge­lassen ist, einen Unfall baut und Fah­rer­flucht begeht, kann man von Glück sagen, nur mit einer Frei­heits­strafe von sechs Monaten, aus­ge­setzt auf zwei Jahre zur Bewäh­rung, davon gekommen zu sein.

22-Jähriger bremst BMW aus: 500 Euro Geldstrafe und fünf Monate Fahrverbot

Wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs hatte sich heute ein 22 Jahre alter Ange­klagter aus Kamen vor dem Amts­ge­richt Unna zu ver­ant­worten. Die Anklage wirft dem jungen Mann vor, am 31. April des Jahres in einem Bau­stel­len­be­reich auf der B 1/​A 44 in Höhe Holzwickede durch einen abrupten Fahr­bahn­wechsel einen nach­fol­genden BMW zum Aus­wei­chen genö­tigt zu haben. Dabei kol­li­dierte der BMM mit einem wei­teren unbe­tei­ligten Fahr­zeug. Es ent­stand ein Sach­schaden von rd. 3 000 Euro.

1,99 Gramm Marihuana bringen 20-Jährigen auf Anklagebank

Ver­mut­lich hat Amts­richter Chri­stian Johann schon ori­gi­nel­lere Aus­reden gehört als die, die der 20-jäh­rige Ange­klagte ihm heute auf­tischte: Am 14. Mai des Jahres war er in Dort­mund in eine Poli­zei­kon­trolle geraten und mit 1,99 Gramm Mari­huana erwischt worden. „Ich rauche nicht viel davon und nehme es haupt­säch­lich gegen Schmerzen“, so der junge Mann heute auf der Ankla­ge­bank.

Geldstrafe wegen Bedrohung: Junger Hitzkopf erleidet Schiffbruch in Berufung

Dass jemand Wider­spruch gegen das Urteil eines Amts­ge­richts Urteil ein­legt, wenn er sich unge­recht beur­teilt fühlt, ist sein gutes Recht. Doch in der zweiten Instanz sollte er dann zumin­dest ein Argu­ment mehr vor­weisen können als sein eigenes Gerech­tig­keits­emp­finden und den Wunsch, eine Vor­strafe zu ver­hin­dern. Erst recht, wenn ihm ein Vor­sit­zender Richter vor der Eröff­nung der Ver­hand­lung ziem­lich deut­lich zu ver­stehen gibt, wie er das Beru­fungs­ver­fahren zu behan­deln gedenkt.

22-Jähriger wegen Diebstahls zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

Wegen beson­ders schweren Dieb­stahls in drei Fällen ist der 22-jäh­rige A., ein Marok­kaner ohne Auf­ent­halts­er­laubnis und ohne festen Wohn­sitz, heute vor dem Amts­ge­richt Unna zu einer Frei­heits­strafe von acht Monaten ver­ur­teilt worden. Die Haft­strafe wurde auf drei Jahre zur Bewäh­rung aus­ge­setzt. Der Fall zeigt exem­pla­risch auch, wie leicht Per­sonen ohne Auf­ent­halts­be­rech­ti­gung durch das Raster der deut­schen Büro­kratie fallen können.

Schrankhocker als Zeuge erneut abgetaucht

Undank ist der Welten Lohn, sagt der Volks­mund – und im Falle eines 42 Jahre alten Holzwickeder scheint sich dieses Sprich­wort zu bewahr­heiten. Dem 42-Jäh­­rigen droht eine Ver­ur­tei­lung wegen Straf­ver­ei­te­lung, weil ein poli­zei­lich gesuchte Kumpel im Klei­der­schrank der Woh­nung des Ange­klagten ent­deckt wurde. Peter GräberDipl.-Journalist