Bürgermeisterin bestätigt: Neuer Pächter für Ratskeller nicht in Sicht

Ein neuer Pächter für den Ratskeller ist nicht in Sicht – zumin­d­est für dieses Jahr nicht mehr.

Das bestätigte Bürg­er­meis­terin Ulrike Drossel, die die Ver­pach­tung des Ratskellers zur Chef­sache erk­lärt hat, heute im Gemein­der­at auf Nach­frage der Poli­tik. Es habe zwar einen inter­essierten Pächter gegeben, der aufge­fordert wor­den sei, zu einem vere­in­barten Gespräch­ster­min ein Nutzungskonzept vorzule­gen. Zu diesem Gespräch habe der Gas­tronom dann jedoch kein richtiges Konzept, son­dern lediglich ein paar Fotos mit­ge­bracht. Deshalb sei man in dieser Sache nicht weit­ergekom­men.

Ein zweit­er Inter­essent habe sich bis­lang noch nicht wieder gemeldet, nach­dem man auch ihn gebeten hat­te, ein Nutzungskonzept vorzule­gen.

Heißt dass, das wir wieder ganz am Anfang bei Null ste­hen?“, wollte Björn Ambro­sius (SPD) daraufhin wis­sen. — “Das sehen Sie richtig“, bestätigte Ulrike Drossel. “Wir waren mit allen Beteiligten zu dem vere­in­barten Gespräch­ster­min erschienen und statt eines Konzeptes wur­den uns nur fünf Bilder vorgelegt. Das ist auch für uns sehr ent­täuschend gewe­sen und jet­zt eine schwierige Sit­u­a­tion.“

Statt mehrerer Inter­essen­ten, von denen die Bürg­er­meis­terin in der Ver­gan­gen­heit stets sprach, gibt es inzwis­chen offen­bar keinen einzi­gen Gas­tronomen mehr, der an ein­er Pacht des Ratskellers inter­essiert ist.

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visage

Dipl.-Journalist

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