Bürgerblock stößt sich an neuen Blockmarkierungen

Der Unab­hän­gi­ge Holzwicke­der Bür­ger­block (BBL) ist nicht so ganz ein­ver­stan­den mit den Block­mar­kie­run­gen, die vor eini­gen Mona­ten von der Ver­wal­tung an ver­schie­de­nen Kreu­zun­gen auf­ge­bracht wur­den, um die Rechts-vor-Links-rege­lung beson­ders her­vor­zu­he­ben. Aus die­sem Grund haben Frak­ti­ons­chef Micha­el Laux und der sach­kun­di­ge Bür­ger, Hein­rich Schlink­mann, jetzt den Antrag gestellt, dass The­ma im Ver­kehrs­aus­schuss am 15. Novem­ber auf die Tages­ord­nung zu rücken.

So fiel dem BBL auf, dass die Block­mar­kie­run­gen nicht an allen in Fra­ge kom­men­den Kreu­zun­gen ange­bracht wor­den sind. Zudem ist man beim Bür­ger­block der Mei­nung, dass die Mar­kie­rung im Ein­mün­dungs­be­reich Josefstraße/Rubensweg nicht mit der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung in Ein­klang steht. Denn durch denn an die­ser Stel­le abge­senk­ten Bord­stein kön­nen Ver­kehrs­teil­neh­mer, die vom Rubens­weg in die Josef­stra­ße ein­fah­ren wol­len, die Rechts-vor-Links-Regel nicht für sich in Anspruch neh­men, heißt es im Antrag der BBL-Frak­ti­on: „Nach herr­schen­der Recht­spre­chung fin­det bei ‚über­führ­ten‘ Stra­ßen­ein­mün­dun­gen die Vor­fahrt­re­gel in StVO § 8 Abs. 1 Satz 1 kei­ne Anwen­dung.“

Der Bür­ger­block bit­tet des­halb um Bericht dar­über, „nach wel­chen Kri­te­ri­en nur an bestimm­ten Kreu­zun­gen die Mar­kie­run­gen vor­ge­nom­men“ wur­den. Außer­dem möch­te der BBL wis­sen, wie die Ver­wal­tung „die recht­li­che Situa­ti­on der Mar­kie­rung an der Josefstraße/Rubensweg betrach­tet“? Schließ­lich will der BBL wis­sen, wie vie­le wei­te­re Mar­kie­run­gen im Gemein­de­ge­biet auf­ge­bracht wor­den sind in Ein­mün­dungs­be­rei­chen, die der Situa­ti­on an der Josefstraße/Rubensweg ähneln?

 

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visage

Dipl.-Journalist

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