Bürgerblock: Rad- und Gehweg an Sölder Straße birgt erhebliche Gefahren

Nach Ansicht des Bürgerblocks stellt der Rad- und  Gehweg  an der Sölder Straße insbesondere bei Nässe eine gGefahrenquelle dar. (Foto: Peter Gräber)

Nach Ansicht des Bürg­erblocks stellt der Rad- und Gehweg an der Sölder Straße wegen sein­er Uneben­heit­en ins­beson­dere bei Nässe eine erhe­bliche Gefahren­quelle dar. (Foto: Peter Gräber)

Den Sturz eines Schülers mit seinem Fahrrad auf der Holzwicked­er Straße nimmt der Bürg­erblock zum Anlass, um auf weit­ere Gefahren­stellen im Gemein­dege­bi­et aufmerk­sam zu machen. Als ein beson­ders ekla­tantes Beispiel nen­nt Hein­rich Schlinkmann die Sölder Straße zwis­chen der Ort­saus­fahrt in Rich­tung Dort­mund-Sölde und der Land­skro­ner Straße. „Bis zum Beginn der Bebau­ung darf dort Tem­po 70 gefahren wer­den“, sagt Bürg­erblock-Sprech­er Hein­rich Schlinkmann. „Dabei lässt der Stra0enquerschnitt diese Geschwindigkeit, ins­beson­dere im Begeg­nungsverkehr, gar nicht. Abge­fahrene Spiegel und andere Autoteile am Weges­rand zeu­gen davon, dass es hier immer wieder zu Kol­li­sio­nen kommt.“ Um diese zu ver­mei­den, weichen viele Aut­o­fahrer auf den Geh- und Rad­weg aus, so dass sich dort schon eine deut­lich sicht­bare Fahrrinne gebildet habe.

Forderung nach mehr Schutz für Fußgänger und Radfahrer

Der Bürg­erblock fordert deshalb unverzügliche Maß­nah­men zur Verbesserung des Schutzes der Fußgänger und Rad­fahrer. „Diese Maß­nah­men sind schon deshalb geboten“, so Schlinkmann weit­er, „da die Sölder Straße von vie­len, nach Holzwickede ein­pen­del­nden Schülern genutzt wird und es auch deshalb ver­ant­wor­tungs­los wäre, den Straßen­zu­s­tand weit­er­hin zu tolerieren.“

Thomas Wolter, der Vor­sitzende des Bürg­erblocks, hat am Don­ner­stag (8.1.) in ein­er Eingabe an die Ver­wal­tung, um eine schriftliche Stel­lung­nahme bis zum 31. Jan­u­ar gebeten. Im Namen der Anwohn­er weist Wolter den Leit­er der Tech­nis­chen Dien­ste, Jens-Uwe Schmied­gen, auf die erhe­blichen Niveau­un­ter­schiede auf den Rad- und Gehweg an der Sölder Straße hin. Ins­beson­dere bei der aktuellen Wet­ter­lage „bilden sich Pfützen, die zum Teil über­frieren und ein gefahrlos­es Passieren des Fußweges nicht gefahr­los ermöglichen“. Da der Rad- und Fußweg als Auswe­ich­möglichkeit für den Per­so­n­en- und Schw­er­lastverkehr genutzt werde, seien die „Pflaster­steine abge­sackt“. Die Uneben­heit­en stellen ins­beson­dere für ältere Men­schen „auch bei trock­en­er Wet­ter­lage ein erhe­blich­es Gefahren­poten­zial dar“.

Wolter erin­nert die Ver­wal­tung daran, dass für die Gemeinde verkehrssicherungspflichtig ist  und sie deshalb eine Gefahrver­mei­dungs- und Gefahrab­wehrpflicht hat. Ver­let­zt sie diese  Pflicht schuld­haft und kommt dadurch eine Per­son zu Schaden, kann sie auch haft­bar gemacht wer­den.

Gemeinde hat Verkehrssicherungspflicht und ist haftbar

Als Verkehrssicherungspflichtiger habe die Gemeinde „die Gehwege regelmäßig zu kon­trol­lieren und entsprechend instand zu hal­ten sind“, erin­nert Thomas Wolter. Außer­dem habe die Gemeinde als solche „einen hin­re­ichend sicheren Zus­tand des Fußweges her­beizuführen und zu erhal­ten und in geeigneter und objek­tiv zumut­bar­er Weise nach den Ver­hält­nis­sen im Einzelfall alle Gefahren auszuräu­men“.

Der Bürg­erblock bit­tet die Ver­wal­tung deshalb um Über­prü­fung und erwartet eine schriftliche Stel­lung­nahme bis zum 31.1.2015.

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Dipl.-Journalist

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